„Glovis Corona“ mit Panzern an Bord in Schieflage Frachter steuert Hafen an

Bremen. Das Frachtschiff „Glovis Corona“, das nach einem Sturm in Schieflage geraten war und seit Dienstag vor Wangerooge vor Anker lag, darf laut Bremerhavener Wasserschutzpolizei wieder fahren. Es sei gelungen, das Schiff so weit aufzurichten, dass die Stabilität gesichert sei.
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Frachter steuert Hafen an
Von Carolin Henkenberens

Bremen. Das Frachtschiff „Glovis Corona“, das nach einem Sturm in Schieflage geraten war und seit Dienstag vor Wangerooge vor Anker lag, darf laut Bremerhavener Wasserschutzpolizei wieder fahren. Es sei gelungen, das Schiff so weit aufzurichten, dass die Stabilität gesichert sei. Der Frachter soll diesen Sonnabend gegen 14.30 Uhr im Bremerhavener Kaiserhafen einlaufen. Ein Ermittlerteam wird daraufhin untersuchen, wie es dazu kommen konnte, dass schwere Ladungsteile verrutscht sind und das Schiff in die Schräglage gebracht haben.

Der Autotransporter war auf dem Weg von Hamburg nach Göteborg, als er in einen Sturm geriet. Mobilkräne und Kontergewichte verrutschten, das Schiff bekam Schlagseite. Die habe 15 Grad betragen, berichtete die Wasserschutzpolizei Brunsbüttel. Der Kapitän drehte daraufhin auf die ruhigere Außenweser ab.

Über das Befüllen von Ballastwassertanks konnte der Frachter wieder weitgehend aufgerichtet werden. „Schlepper werden es in Bremerhaven in Empfang nehmen“, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei. Auch die Ladung soll dort gelöscht werden. Über diese hatte es Spekulationen gegeben. Die Bremer Wirtschaftsbehörde bestätigte am Freitag, dass das unter koreanischer Flagge fahrende Schiff neben Lkw auch Panzer geladen hat. „Die erforderlichen Genehmigungen der Bundesregierung liegen vor“, teilte ein Sprecher mit. Nach der Ankunft in Göteborg sollte die Reise dem NDR zufolge in den Mittleren Osten weitergehen.

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