Sturm und Regen im Norden

Frau in Bremen-Vahr von umgestürzten Baum verletzt

In Bremen-Vahr wurde eine Frau durch einen umgestürzten Baum schwer verletzt. Sturm und Regen führten auch zu Verkehrseinschränkungen im Bahnverkehr.
18.10.2019, 19:57
Lesedauer: 3 Min
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Frau in Bremen-Vahr von umgestürzten Baum verletzt

Die Feuerwehr musste in Bremen am Nachmittag zu rund 20 Einsätzen ausrücken.

Björn Hake

Im Bremer Stadtteil Vahr ist eine Frau durch einen umgestürzten Baum schwer verletzt worden. Das teilte die Feuerwehr Bremen dem WESER-KURIER auf Anfrage mit. Die Frau wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Insgesamt rückte die Feuerwehr Bremen an dem Nachmittag zu rund 20 Einsätzen aus. Zum Abend hin entspannte sich die Lage wieder, hieß es von den Einsatzkräften.

Regen und Sturm sorgten für zahlreiche Verkehrsbehinderungen. Besonders auf den Linien RE8 und RE4433 der DB Regio kam es zu Verspätungen und Ausfällen. Noch am Abend betroffen sind die Strecken Bremen-Bremerhaven Lehe und Bremen-Hannover, bei der bis in die Nacht einige Züge ausfallen. Ein Ersatzverkehr ist laut Deutscher Bahn eingerichtet.

Auch in den anderen Teilen Norddeutschlands haben Regen und Sturm für einen ungemütlichen Start ins Wochenende gesorgt. In Hamburg musste am Freitag die Feuerwehr etwa 20 Mal wetterbedingt ausrücken, wie ein Sprecher mitteilte. In erster Linie ging es bei den Einsätzen um umgefallene Bäume oder Äste. Zwischen Hamburg und Pinneberg war außerdem der S-Bahnverkehr zeitweise unterbrochen, weil ein Baum auf die Gleise gefallen war.

Nach einem wetterbedingten Vorfall fiel die Rückfahrt des Halunder Jets von Helgoland nach Hamburg aus. Der Katamaran wurde wegen des Sturms an die Kaimauer gedrückt, der Schaden wird noch untersucht, bestätigte eine Sprecherin. Die Fahrgäste wurden mit der MS Helgoland zurück nach Cuxhaven befördert. Für Samstag wurde die Fahrt mit dem Halunder Jet abgesagt.

Im Kreis Pinneberg mussten die Feuerwehren nach einem durchziehenden Gewitter die Schäden beseitigen. Einige Straßen waren leicht überflutet, weil das Wasser durch vom Laub verstopfte Siele nicht abfließen konnte, teilte die Feuerwehr mit. Personen wurden nicht verletzt.

Auch in Schleswig-Holstein meldeten die Regionalleitstellen etwa 40 Einsätze aufgrund von Sturm und Regen. Durch Bäume im Gleisbett kam es im Zugverkehr zwischen Hamburg und Büchen (Kreis Herzogtum Lauenburg) zu Unterbrechungen, wie die Deutsche Bahn auf Twitter mitteilte.

Bis Samstagmorgen muss an der Nordsee laut Deutschem Wetterdienst noch mit Sturmböen gerechnet werden. In der Nacht zum Samstag sollen die Schauer, aber auch der Wind insgesamt abschwächen. Das Wochenende bleibt dennoch herbstlich mit gelegentlichen Schauern bei Temperaturen zwischen 9 und 16 Grad. (gah/dpa)

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