Schausteller gegen Alkoholverbot

Freimarkt-Gipfel ohne Einigung

Schausteller und Vertreter des Senats haben bei einem Freimarkt-Gipfel im Rathaus noch keine Einigung gefunden. Es bleibt also ungewiss, ob es eine abgespeckte Version des Volksfestes
10.09.2020, 17:56
Lesedauer: 1 Min
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Freimarkt-Gipfel ohne Einigung
Von Pascal Faltermann
Freimarkt-Gipfel ohne Einigung

Auch nach einem Gespräch im Rathaus steht nicht fest, ob es in diesem Jahr eine abgespeckte Version des Freimarktes gibt.

Christian Walter

Im Streit um eine abgespeckte Version des Bremer Freimarktes gibt es keine Einigung. Schausteller und Vertreter des Senats haben am Donnerstagmittag in einem längeren Gespräch nach einer Lösung gesucht. Doch die ist noch nicht gefunden worden. „Wir sind im Gespräch. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen“, sagte Senatssprecher Christian Dohle nach dem Treffen am Mittag.

Auch von den Schaustellern ist kein Kommentar zum Freimarkt-Gipfel im Rathaus zu hören. „Morgen sprechen wir weiter“, sagt Susanne Keuneke, Vorsitzende des Verbands der Schausteller und Marktkaufleute. Die entscheidende Frage ist: Wer wird Veranstalter? Nachdem der Senat am Dienstag acht Eckpunkte vorgegeben hatte, wie ein privater, temporärer Freizeitpark auf der Bürgerweide – unter anderem Namen – stattfinden kann, zeigten sich die Schausteller enttäuscht und erteilten den Plänen eine Absage. Hauptgrund war das strikte Alkoholverbot.

Jetzt wird am Kompromiss gearbeitet: Die Stadt soll den Schaustellern angeboten habe, die Infrastruktur (Zäune, Sicherheitskräfte) zu stellen. Wegen des Alkoholverbots soll es zwischen Wirtschaftsbehörde, in deren Aufgabengebiet der Freimarkt fällt, und Senatskanzlei, die nun zuständig ist, weiter Reibereien geben.

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