Auch Jugendeinrichtungen aus dem Bremer Osten machen mit Freizis sparen Energie

Bremen-Ost. Das Projekt „Enerfreizi – Energiesparen in Jugendfreizeit-Einrichtungen“ startet mit 19 Freizis in die zweite Runde. Zehn Jugendeinrichtungen sind neu dazugekommen und bringen ab sofort das Thema Energiesparen und Klimaschutz in ihren Einrichtungen voran.
06.06.2016, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Das Projekt „Enerfreizi – Energiesparen in Jugendfreizeit-Einrichtungen“ startet mit 19 Freizis in die zweite Runde. Zehn Jugendeinrichtungen sind neu dazugekommen und bringen ab sofort das Thema Energiesparen und Klimaschutz in ihren Einrichtungen voran.

Zu dem Projekt gehören zwei Bausteine: „Im technischen Teil deckt eine energetische Gebäudebegehung die Schwachstellen insbesondere im Bereich der gering-investiven Maßnahmen auf“, erklärt Projektmanagerin Maren Beckmann von Energiekonsens. „Kleinere Maßnahmen werden dabei auch sofort umgesetzt, denn bei einer Begehung werden beispielsweise abschaltbare Steckerleisten, LED-Leuchtmittel und Durchlaufbegrenzer in Wasserhähnen direkt eingebaut. Ein erfahrener Berater erstellt ein Kurzgutachten, in dem Elemente wie Beleuchtung, Stand-by, EDV- und Haushaltsgeräte bewertet werden.“ Darüber hinaus biete das Gutachten einen Überblick zur energetischen Einschätzung der Gebäudehülle, Heizungsanlage und Warmwasserbereitung.

Ein weiterer Projektschwerpunkt ist der pädagogische Ansatz. Sowohl mit den Mitarbeitern der Freizis als auch mit den Kindern und Jugendlichen wird es Aktionen und Workshops zum Thema Energiesparen und Klimaschutz geben. Um die jungen Menschen zu sensibilisieren und zum Mitmachen zu motivieren, werden vor Ort individuelle Angebote entwickelt.

Im ersten Jahr reichte das Angebot dabei von Klima-Rallyes über vegetarische Kochduelle und Kunstaktionen bis hin zu einem Besuch im Klimahaus in Bremerhaven. Eine finanzielle Prämie pro Einrichtung, die sich unter anderem an der durch die Freizi-Nutzer erzielten Energie- und Wassereinsparung orientiert, rundet den Anreiz zum Sparen ab. Initiatorin des Projektes ist die Klimaschutzagentur Energiekonsens. Gefördert wird „Enerfreizi“ durch das Jugend- und das Umweltressort.

Folgende Einrichtungen nehmen zum ersten Mal teil: Das Jugendfreizeitheim (JFH) Huchting, das JFH Neustadt, das JFH Buntentor, das Mädchenzentrum Gröpelingen, das Jugendhaus Hemelingen, das Jugendfreizeitheim Burglesum, der Mädchentreff Lila´s Pause, der Funpark, der Jugendclub Kattenturm und das Jugendzentrum Findorff.

Seit dem Jahr 2015 sind bereits das Jugendhaus Tenever, die Kinder- und Jugendfarm, der Jugendclub Lüssum, das BDP Mädchenkulturhaus, das JFH Oslebshausen, das JFH Gröpelingen, das Jugendhaus Horn-Lehe, das Jugendzentrum Sasu in Oberneuland und die Stadtteilfarm Huchting dabei.

XKN

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