Friedenritt Friedenaktivisten erreichen Bremen

Friedensaktivisten reiten zurzeit durch die Region, um auf die Folgen von Kriegseinsätzen und Rüstungsexporten hinzuweisen. Am Sonnabend erreichten sie Bremen.
22.07.2017, 19:42
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Friedenaktivisten erreichen Bremen
Von André Fesser

Friedenaktivisten aus Marienheide bestreiten zurzeit einen zehntägigen Friedensritt durch die Region. Am Sonnabend haben sie Bremen erreicht. Am Vegesacker Hafen trafen sie sich mit weiteren Aktivisten zu einer Demonstration, um dann weiter zur Hauptverwaltung der Lürssen-Werft zu reiten. An diesem Sonntag um 14 Uhr soll am Bunker Valentin, Rekumer Siel 1, eine Gedenkveranstaltung stattfinden. In der kommenden Woche geht der Ritt dann weiter: Am Mittwoch, 26. Juli, 15.30 Uhr, treffen die Reiter am Friedenstunnel an der Parkallee ein. Am Donnerstag, 27. Juli, ab 17 Uhr, gibt es eine Mahnwache des Friedensforums auf dem Marktplatz. Am 29. Juli beziehen die Reiter und Radfahrer zum Abschluss in Worpswede ihr Quartier.

Die Reiter und die sie begleitenden Radfahrer wollen damit auf die Folgen von Kriegseinsätzen und Rüstungsexporten aufmerksam machen. „Kriegseinsätze führen nicht zum Frieden. Sie bereiten nur den Boden für Terror, Tod und Zerstörung“, heißt es im Aufruf der Friedensaktivisten, die mit ihrem Ritt auch Bremer Friedensinitiativen unterstützten. „Wir reiten und radeln in diesem Sommer nach Bremen, um die globalen Zusammenhänge von Kriegspolitik, Aufrüstung und Ausbeutung auf lokaler Ebene sichtbar zu machen“, betont Mitorganisatorin Ute Radermacher, „denn Bremen ist einer der größten Rüstungsstandorte bundesweit“. Seit 1984 reiten und radeln Friedensaktivisten aus ganz Deutschland jeden Sommer für etwa zehn Tage durchs Land und machen in Stadt und Dorf mit Aktionen auf sich und ihr Anliegen aufmerksam.

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