Anstehende Wahlen

Bremer AfD sorgt sich um Erscheinungsbild

Die heillos zerstrittene Bremer AfD sorgt sich mit Blick auf anstehende Wahlen um ihr Erscheinungsbild. Was jetzt zu einer Art Friedensgipfel beim Bundesvorstand in Berlin führte.
25.11.2020, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Bremer AfD sorgt sich um Erscheinungsbild
Von Ralf Michel

Der Landesverband der AfD in Bremen sorgt sich mit Blick auf anstehende Wahlen um sein Erscheinungsbild. „Es wurde Zeit, dass man sich mal unterhält“, erklärte der Landesvorsitzende Peter Beck auf Anfrage des WESER-KURIER den Grund für ein Treffen der fünf AfD-Bürgerschaftsabgeordneten Jürgen Magnitz, Mark Runge, Uwe Felgenträger, Thomas Jürgewitz und Peter Beck am vergangenen Freitag beim Bundesvorstand der Partei in Berlin.

Er persönlich habe als Landesvorsitzender zu diesem Gespräch eingeladen, sagt Beck. „Wir stehen im nächsten Jahr vor einer entscheidenden Bundestagswahl und selbst die Landtagswahl in Bremen 2023 kommt langsam näher.“ Mit „so einem zerstrittenen Haufen“ wie dem Landesverband in seiner heutigen Form werde man dort kaum gut abschneiden. Deshalb sei es notwendig gewesen, sich mit Mitgliedern des Bundesvorstands zusammenzusetzen. Die Initiative hierfür sei aber nicht von der Bundes-AfD ausgegangen, betont Beck. Die hätte den Bremer Landesverband zwar darauf hingewiesen, welch katastrophales Bild er böte, aber „keinerlei Druck auf uns ausgeübt“.

Zu dem Ergebnis des Treffens wollte sich Beck nicht äußern. „Das bleibt erst mal intern.“

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