Theater am Goetheplatz

Kantine vom Theater am Goetheplatz hat neue Betreiber

Seit Oktober 2020 hat die Kantine des Theaters am Goetheplatz wieder ein neues Betreiber-Team: Susanne Pecho und Oliver Sappelt vom Café Klein und fein in der Humboldtstraße.
04.03.2021, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Kantine vom Theater am Goetheplatz hat neue Betreiber
Von Sigrid Schuer
Kantine vom Theater am Goetheplatz hat neue Betreiber

Die Kantine des Theaters am Goetheplatz hat neue Betreiber: Susanne Pecho und Oliver Sappelt.

Roland Scheitz

„Essen und trinken hält Leib und Seele zusammen“, an diesem Sprichwort ist was dran, besonders in der Corona-Krise, in der es sonst schon wenig zum Freuen gibt. Insofern freuen sich Ensemble-Mitglieder und viele andere Beschäftigte des Theaters am Goetheplatz, dass es nach monatelangem Leerstand seit Oktober wieder ein neues Team gibt, das die Theaterkantine betreibt: Susanne Pecho und Oliver Sappelt. Die wurden allerdings auch durch den Lockdown kalt erwischt. Denn Mitte Dezember musste das Theater den Probenbetrieb einstellen. Nun ist die Hoffnung groß, dass der Probenbetrieb im Frühjahr wieder beginnen kann.

Kulinarische Ideen haben die frisch gebackenen Kantinen-Betreiber genug: Vier wechselnde Gerichte werden künftig täglich auf dem Programm stehen: eine Suppe, ein Salat, ein vegetarisches Essen und ein Gericht mit Fisch oder Fleisch. „Für jeden Geschmack ist etwas dabei“, betont Oliver Sappelt. Das reiche vom fernöstlichen Curry-Gericht und vom orientalischen Taboulé-Salat bis zur Currywurst. Das neue Engagement in der Theaterkantine sei quasi ein Glücksfall gewesen. „Wir waren schon länger auf der Suche nach einer größeren Küche, da wir zurzeit das Catering für zehn Kitas machen“, erzählt Sappelt. Der Name dieses Firmenzweiges ist Programm „Jodok und Yummy“ steht für gesund, aber lecker.

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Den Kantinenbetrieb und das Catering zusammengenommen würde sich als Paket rechnen, sagt er. Gesund, aber lecker: Das ist auch die Devise im Café Klein und fein an der Humboldtstraße 110, das die beiden seit 2015 betreiben.

Dass das Backen ihre Leidenschaft ist, ist den Produkten anzumerken, die es seit Beginn des zweiten Lockdown nur zum Mitnehmen gibt: Saftiges Bananenbrot mit Nüssen, fluffige Mini-Käsetörtchen auf Schoko-Boden und nicht zuletzt: Scones, das typisch britische Teegebäck, zu dem stilecht Clotted Cream gehört. Seit 14 Tagen werden auch vegane Kuchen-Varianten angeboten. Aber auch im Cafè Klein und fein gibt‘s Mittagstisch sowie verschiedene Kaffee-Kreationen als Mitnehm-Variante.

Zwölf Jahre haben Pecho und Sappelt gemeinsam das Coffee Corner am Sielwalleck betrieben, aber die Mieten seien unaufhaltsam gestiegen, sagen sie. Da wäre es ihnen nach einer Zwischenstation am Dobben gerade recht gekommen, als ihnen das frühere Amaryllis in der Humboldtstraße zur Miete angeboten worden sei, das nun das Café Klein und fein ist.

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