Focke-Museum

Führung mit Barloschky

Riensberg. „Seit 1967 bin ich auf der Straße aktiv“, sagt Joachim Barloschky, genannt Barlo, über sich. Mit 15 protestierte er auf den Domtreppen gegen den Vietnamkrieg, setzte er sich gemeinsam mit anderen Schülern auf Straßenbahnschienen.
11.01.2018, 00:00
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Von Matthias Holthaus

Riensberg. „Seit 1967 bin ich auf der Straße aktiv“, sagt Joachim Barloschky, genannt Barlo, über sich. Mit 15 protestierte er auf den Domtreppen gegen den Vietnamkrieg, setzte er sich gemeinsam mit anderen Schülern auf Straßenbahnschienen. Er gehörte zur Bremer Schülerbewegung und wurde 1974 Landesvorsitzender der SDAJ Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ). Aufgewachsen ist er in der Gartenstadt-Vahr, später wohnte er mit seiner Familie in Osterholz-Tenever. Von 1990 bis 2011 war er dort Quartiersmanager.

In einer Führung mit der Historikerin Anke Osterloh durch die Ausstellung „Protest und Neuanfang. Bremen nach ‚68“ im Focke-Museum, Schwachhauser Heerstraße 240, erinnert sich Barlo am Sonntag, 14. Januar, um 11.30 Uhr an diese bewegenden Jahre. Heute ist er Sprecher des Aktionsbündnisses für Menschenrecht auf Wohnen und Lehrbeauftragter an der Hochschule Bremen (Soziale Arbeit/Gemeinwesenarbeit). Der Eintritt beträgt zwölf Euro, ermäßigt neun Euro. Reservierungen unter Telefon 699 600 50.

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