Recyceln, modellieren, kleben

Fünf Landessieger vertreten Bremen bei Jugend forscht

Fünf Landessieger werden Bremen beim Nachwuchswettbewerb „Jugend forscht“ vertreten. Sie wurden am Freitag ausgezeichnet. Der Bundeswettbewerb findet im Mai in Chemnitz statt.
29.03.2019, 19:26
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Fünf Landessieger vertreten Bremen bei Jugend forscht
Von Lisa-Maria Röhling
Fünf Landessieger vertreten Bremen bei Jugend forscht

Melanie Brehmer, Burak Emir Kosar und Vithusa Thirunavukarasu (von links) haben sich für den Fachbereich Physik mit dem Transport von Flüssigkeiten beschäftigt.

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Zwei Teams und drei Einzelsieger aus unterschiedlichen Fachbereichen werden Bremen im Mai beim Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ in Chemnitz vertreten. Sie sind die Gewinner des 54. Landesentscheids für Nachwuchswissenschaftler aus den Feldern Technik und Naturwissenschaften, die am Freitag in der Bremenhalle am Flughafen gekürt wurden. Unter dem diesjährigen Motto „Frag Dich!“ hatten 81 Jugendliche aus Bremen insgesamt 46 verschiedene Arbeiten vorgestellt.

Insgesamt fünf Arbeiten wird Bremen in Chemnitz vorstellen: Im Fachgebiet Arbeitswelt gewann die 19-jährige Jana Franz vom Technischen Bildungszentrum Mitte. Sie hat ein Baukastensystem entworfen, mit dem 3D-Modelle von Schallschutzhauben für Schiffsmotoren problemlos am Computer zusammengestellt werden können. Jan Felix Schuster (19) von der Jacobs University Bremen siegte im Bereich Chemie mit einem Prozess, aus dem besondere Metalle, sogenannte seltene Erden, aus Elektrogeräten recycelt werden können.

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In den Geo- und Raumwissenschaften setzte sich Frederik Hachmeister durch. Der 18-Jährige befasst sich mit Pflanzen, die auf schwermetallhaltigem Boden im Harz wachsen. „Der Wirbel im Tank“ heißt das Physik-Siegerprojekt vonVithusa Thirunavukarasu, Melanie Brehmer und Burak Emir Kosar vom Gymnasium Vegesack. Die 18-Jährigen untersuchten dabei, ob ein Vortex den Transport von Flüssigkeiten im All erleichtern könnte. Kolja Diehl (16) setzte sich im Bereich Technik durch. Er hatte ein Klebemittel aus Pilzwurzeln, sogenannten Myzelien, erforscht. In den Fachgebieten Informatik und Mathematik sowie Biologie blieben die ersten Plätze unbesetzt.

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