Buntes Sommerfest mit geführten Touren lockt am Wochenende in den Europahafen Fünf Törns durch die Überseestadt

Bremen. Die Überseestadt ist Bremens größtes Entwicklungsgebiet. Kaum ein Monat vergeht, dass hier nicht neue Bauvorhaben abgeschlossen werden, Restaurants und Geschäfte eröffnen oder sich Unternehmen ansiedeln.
21.07.2015, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Fünf Törns durch die Überseestadt
Von Jan Oppel

Die Überseestadt ist Bremens größtes Entwicklungsgebiet. Kaum ein Monat vergeht, dass hier nicht neue Bauvorhaben abgeschlossen werden, Restaurants und Geschäfte eröffnen oder sich Unternehmen ansiedeln. Am 25. und 26. Juli können Besucher das aufstrebende Areal rund um den Europahafen bei fünf geführten Touren kennenlernen. Bereits zum 6. Mal laden die „Überseetörns“ zur Entdeckungstour durch das Quartier. In diesem Jahr rechnen die Veranstalter mit rund 20 000 Besuchern.

Überseetörns – das sind fünf begleitete Touren zu Fuß, per Bus und auf dem Wasser. Eingebettet in ein großes Sommerfest. „Wir wollen die Leute dahin bringen, wo etwas Neues entsteht“, sagt Frank Bischoff von der Überseetörn UG. Die Törns sollen den Besuchern eine neue Perspektiven auf die Überseestadt eröffnen und ihnen gleichzeitig die historischen Bauten des Stadtteils näher bringen. Zwischen 45 und 90 Minuten dauern die Touren, die am Sonnabend und Sonntag zwischen 11 und 18 Uhr mindestens zwei Mal pro Tag angeboten werden. Die verschiedenen Törns kosten zwischen zwei und acht Euro.

Der erste von zwei Bustörns führt entlang der Konsul-Smidt-Straße zum Lloyd Caffee. Hier kann unter anderem der historische Marmorsaal des Hauses besichtigt werden. Die Veranstalter verstehen den Stadtteil nicht als nach außen abgegrenztes Viertel. „Die Überseestadt will sich nicht als besondere Perle definieren“, sagt Bischoff. „Wir sind Teil von Walle.“Aus diesem Grund führt der zweite Bustörn zum ehemals dörflichen Bereich des Stadtteils. Hier steht die Geschichte und Entwicklung Walles im Vordergrund. Im Europahafen lädt Hafenarbeiter „Fiete Hansen“ beim Kajütentörn zur Entdeckungstour rund um den Speicher I ein. Beim Kajentörn geht es entlang der ehemaligen Kaimauer zum Schuppen II. An Bord der „Gräfin Emma“ steht beim Schiffstörn die Geschichte des Hafens im Vordergrund. Am Pier 2 vorbei geht es zum Anleger „Feuerwache“. Hier öffnet das Hafenmuseum Speicher XI seine Tore. Wer alle Törns mitmacht, kann an einem Tag die ganze Überseestadt bereisen.

Im Europahafen werden Stände und Buden an beiden Tagen zum Bummeln einladen. Sonntag lockt ein Antikflohmarkt in den Schuppen Eins. Auf der Bühne am Kopf des Hafenbeckens werden Bands, Künstler und Tänzer für Unterhaltung sorgen. Den kleinsten Besuchern wird ein buntes Kinderprogramm geboten.

Beim „RWE-Cup“ im Kutterpullen liefern sich Firmenmannschaften und Profis im Hafenbecken am Sonnabend ein Wettrudern. Startschuss ist am Sonnabend um 11.30 Uhr.

Auch für eine standesgemäße Anreise ist gesorgt: An beiden Tagen fährt eine Shuttlefähre vom Martinianleger um 13 Uhr zum Europahafen und um 19 Uhr wieder zurück. Das komplette Programm der Überseetörns finden Sie im Internet unter www.ueberseetoern.de.

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