In Höhe der Ortschaft Bassen

Fünf Verletzte bei Unfall auf A1

Bei einem Unfall auf der Autobahn 1 in Höhe der Ortschaft Bassen in Richtung Hamburg sind am Sonnabendnachmittag fünf Menschen zum Teil schwer verletzt worden.
19.01.2019, 17:51
Lesedauer: 1 Min
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Von Christian Butt

Fünf Menschen wurden zum Teil schwerverletzt, als eine 42-jährige Frau aus Verden mit ihren Zwillingspärchen im Auto auf der Autobahn 1 Richtung Hamburg in Höhe Bassen vom mittleren auf den linken Fahrstreifen wechseln wollte und dabei ein mit hoher Geschwindigkeit von hinten herannahendes Auto auf der Überholspur übersah.

Durch die Kollision schleuderten beide Unfallfahrzeuge über die Fahrbahn und stießen auch noch gegen ein weiteres Auto, das mit einer fünfköpfigen Familie aus Bremen besetzt war, schildert die Polizei das Geschehen. Das Ehepaar aus Bremen mit ihren drei sieben, zehn und elf Jahre alten Kinder blieben bis auf einen gehörigen Schrecken unverletzt. An ihrem Auto entstand allerdings Sachschaden.

Die 42-jährige Unfallverursacherin und ihre beiden sieben Jahre alten Kinder erlitten ebenfalls einen Schock und gelten damit als leichtverletzt, so die Polizei. Am schlimmsten verletzt wurden die Insassen des Pkw, der laut Zeugenangaben zum Unfallzeitpunkt mit hoher Geschwindigkeit auf dem linken Fahrstreifen unterwegs gewesen sein soll. Der 28-jährige Fahrer und eine vier Jahre ältere Beifahrerin, beide aus Bremen, wurden schwer verletzt und mussten durch Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Oyten mit schwerem Gerät aus ihrem völlig zerstörten und im Seitengraben liegenden Fahrzeug befreit werden.

Die Beifahrerin erlitt schwere Rückenverletzungen und wurde von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Auch der Fahrer muss stationär behandelt werden. Neben der Freiwilligen Feuerwehr Oyten und einem Rettungshubschrauber kamen drei Rettungs- und zwei Notarztwagen zum Einsatz. Die Richtungsfahrbahn Hamburg war über mehrere Stunden voll gesperrt. Dadurch kam es zu einem Rückstau, dessen Länge zeitweilig bis zu 13 Kilometer betrug, heißt es im Polizeibericht weiter. Der Verkehr wurde über die Anschlussstelle Oyten abgeleitet, aber auch auf der Umleitungsstrecke kam es zu Überlastungen.

Weil aus den beiden havarierten Fahrzeugen Kraftstoffe ausliefen, muss das Erdreich auf Weisung der Unteren Wasserbehörde des Landkreises ausgekoffert werden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens beziffert die Autobahnpolizei Langwedel auf rund 35.000 Euro.

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