Ideensammlung für neue Projekte: Arbeitsgruppe will speziellen Stützpunkt beantragen

Für mehr Gesundheit in Osterholz

Osterholz. Über„Gesünder leben im Stadtteil Osterholz – Gesundheitsförderung gemeinsam gestalten“ wurde in einem Workshop im Haus im Park diskutiert, zu dem die Quartiersmanager von Blockdiek, Tenever und dem Schweizer Viertel, Stefan Kunold, Katrin Höpker und Aykut Tasan, eingeladen hatten. Anlass war das neue Präventionsgesetz, nach dem Anträge gefördert werden, denen statt kleinteiliger Maßnahmen größere Konzepte zugrunde liegen.
29.03.2018, 00:00
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Von EDWIN PLATT

Osterholz. Über„Gesünder leben im Stadtteil Osterholz – Gesundheitsförderung gemeinsam gestalten“ wurde in einem Workshop im Haus im Park diskutiert, zu dem die Quartiersmanager von Blockdiek, Tenever und dem Schweizer Viertel, Stefan Kunold, Katrin Höpker und Aykut Tasan, eingeladen hatten. Anlass war das neue Präventionsgesetz, nach dem Anträge gefördert werden, denen statt kleinteiliger Maßnahmen größere Konzepte zugrunde liegen.

40 Gäste der offenen Veranstaltung wurden durch drei Referate angeregt, sich mit der örtlichen Gesundheitsprävention auseinanderzusetzen. René Böhme, vom Institut für Arbeit und Wirtschaft referierte stadtteilbezogene Fakten und Zahlen zur Gesundheit für Osterholz. Ingeborg Jahn vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie sprach zu „Was ist Gesundheit? Wie lässt sich Gesundheitsförderung in der Praxis umsetzen“. Nicole Tempel und Berit Warrelmann von der Landesvereinigung für Gesundheit Bremen erläuterten „Möglichkeiten im Rahmen des Präventionsgesetzes“.

In Arbeitsgruppen widmeten sich die Teilnehmer anschließend den Themen: Welche gesundheitsbezogenen Angebote gibt es bereits in Osterholz und welchen Bedarf gibt es noch? Zudem gab es eine Ideensammlung zu neuen gesundheitlichen Projekten. Unter der Moderation von Stefan Kunold kristallisierte sich mit großer Zustimmung heraus, eine kleinere Arbeitsgruppe zu bilden, die einen Antrag nach dem Präventionsgesetz für einen Treffpunkt, eine Beratungsstelle Gesundheit, stellt, die im Mehrgenerationenhaus, das in der Graubündener Straße entsteht, verortet sein soll. Der Gesundheitsstützpunkt soll eine Koordinationsstelle für Gesundheitsmaßnahmen in Osterholz werden, soll ein Treffpunkt zum Thema Gesundheit sein, soll Angebote insbesondere für Familien, für Männer, für Ältere, für Migranten entwickeln und Veranstaltungsorte finden.

Ein Treffen der Arbeitsgruppe Gesundheit, mit dem Ziel einer Antragstellung, ist für den 12. April geplant. Da das Mehrgenerationenhaus erst gebaut wird und die Antragsfrist für Präventionsanträge für 2018 bereits im Mai endet, ist 2019 ein realistisches Datum für den neuen Gesundheitstreff im Mehrgenerationenhaus.

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