Rennbahn-Kontroverse geht weiter Galopprennbahn: Lohse ärgert sich über CDU-Vorwürfe

Bremens Bausenator Joachim Lohse (Grüne) ist sauer auf die CDU. Ihr Vorwurf, die Bauverwaltung habe die Planung für die Zukunft der Galopprennbahn nach „Gutsherrenart“ betrieben, ist für Lohse realitätsfern.
31.01.2019, 21:52
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Galopprennbahn: Lohse ärgert sich über CDU-Vorwürfe
Von Jürgen Theiner

„Baupolitischer Geisterfahrer“: Diese etwas uncharmante Bezeichnung hat Bausenator Joachim Lohse (Grüne) für CDU-Bürgerschaftsfraktionschef Thomas Röwekamp kreiert. Lohse ärgert sich über eine Behauptung, die Röwekamp in der Donnerstagausgabe des WESER-KURIER im Zusammenhang mit der Zukunft der Galopprennbahn aufgestellt hatte. Die CDU halte „das beabsichtigte Ausmaß der Bebauung und das Verfahren unverändert für falsch“, hatte Röwekamp zu Protokoll gegeben.

Aus Sicht des Bausenators hat es in den vergangenen Jahren kaum ein Bauleitplanverfahren gegeben, in dem ein so hohes Maß an Bürgerbeteiligung zum Tragen kam wie bei der Galopprennbahn. Angefangen bei einer gut besuchten Informationsveranstaltung im Stadtteil (November 2016) habe es diverse Etappen der Bürgerbeteiligung gegeben, unter anderem eine öffentliche Vorstellung der sogenannten „stadtstrukturellen Analyse“ und weitere Bürgerrunden zur Machbarkeitsstudie für die Rennbahnbebauung.

Erst vor wenigen Tagen seien bei einer „Jugendwerkstatt“ Ideen für die Zukunft des Areals entwickelt worden. Angesichts dieser Bemühungen der Bauverwaltung sei es schon ein starkes Stück, wenn Röwekamp im Zusammenhang mit der Bauleitplanung von „Gutsherrenart“ spreche. Die CDU versuche auf durchsichtige Weise, sich an die Bürgerinitiative heranzuschmeißen, die jede Bebauung des 30-Hektar-Areals pauschal ablehne.

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