Rettungsassistentin unterstützt werdende Mutter am Telefon

Geburt im Treppenhaus

Bremen (eho). Zwei Wochen zu früh und dann ganz flott: Innerhalb weniger Minuten ist im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses eine kleine Bremerin auf die Welt gekommen. Sie hatte es so eilig, dass der alarmierte Rettungsdienst erst nach der Geburt in Hemelingen eintraf.
24.05.2014, 00:00
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Von Elke Hoesmann

Zwei Wochen zu früh und dann ganz flott: Innerhalb weniger Minuten ist im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses eine kleine Bremerin auf die Welt gekommen. Sie hatte es so eilig, dass der alarmierte Rettungsdienst erst nach der Geburt in Hemelingen eintraf. Allerdings unterstützte eine erfahrene Rettungsassistentin, die den Notruf entgegengenommen hatte, die werdende Mutter am Telefon.

Wie die Feuerwehr gestern berichtete, war der Notruf in der Nacht zum Donnerstag eingegangen. Ein aufgeregter Anrufer forderte schnelle Hilfe: Die Hochschwangere habe starke Wehen, das Fruchtwasser sei abgegangen. Während der Rettungsdienst nach Hemelingen raste, gab die Mitarbeiterin in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle der 27-Jährigen und einem Familienangehörigen Hilfshinweise am Telefon. So war für den ersten Atemzug des Mädchens ein kleiner Klaps auf das Hinterteil nötig.

Zehn Minuten nach dem Anruf traf der Rettungsdienst ein – und hatte nicht mehr viel zu tun. Das gesunde Baby war bereits in eine Decke gehüllt. Auch der Mutter gehe es gut, berichtete die Feuerwehr. Vorsorglich seien beide in eine Bremer Klinik gebracht worden. Für die Rettungsassistentin war die Geburtsbegleitung am Telefon eine Premiere.

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