Verbraucherzentrale warnt vor Betrug Gefälschte Gebührenbescheide in Bremen im Umlauf

In Bremen und Bremerhaven sind derzeit gefälschte Gebührenbescheide im Umlauf. Wir erklären, woran man sie erkennt.
25.03.2019, 14:00
Lesedauer: 1 Min
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Im Namen des Rundfunkbeitrages werden derzeit in Bremen und Bremerhaven falsche Gebührenbescheide verschickt. Davor warnt die Verbraucherzentrale Bremen. In den gefälschten Schreiben werden die Empfänger dazu aufgefordert, ihre Rundfunkgebühren auf ein Konto der Fidor Bank in München zu überweisen.

Die Bescheide sehen täuschend echt aus, tragen unter anderem die offiziellen Logos des Norddeutschen Rundfunk, der ARD, des ZDF und des Deutschlandradios. Um sie von einem originalen Beitragsbescheid zu unterscheiden, rät die Verbraucherzentrale dazu, Beitragsnummer und Namen zu kontrollieren. "Der Beitragsservice schreibt die Verbraucher immer konkret mit Namen an", sagt Rechtsreferentin Nicole Mertgen. "Bei den uns vorliegenden gefälschten Schreiben steht dagegen nur eine Postleitzahl und der Ort." Zudem sei die Beitragsnummer in vielen Fällen frei erfunden. Das können Empfänger schnell überprüfen, indem sie die Nummer mit ihrer eigenen abgleichen.

Ebenfalls Zeichen für eine Fälschung sei die Festsetzung der Gebühren: Der Rundfunkbeitrag werde nicht, wie in mehreren Schreiben angegeben, monatlich abgerechnet, sondern quartalsweise. Wer unsicher ist, kann das Schreiben kostenlos in der Verbraucherzentrale prüfen lassen. (var)

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