Eilantrag abgelehnt

Bremer Kosmetikstudios bleiben geschlossen

Das Bremer Verwaltungsgericht hat den Eilantrag einer Betreiberin eines Kosmetikstudios abgewiesen. Die Einrichtungen müssen weiter geschlossen bleiben. Allerdings kann die Betreiberin nun Beschwerde einlegen.
11.11.2020, 15:56
Lesedauer: 1 Min
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Bremer Kosmetikstudios bleiben geschlossen
Von Maren Beneke
Bremer Kosmetikstudios bleiben geschlossen

Kosmetikstudios dürfen in Bremen auch weiterhin nicht ihre Türen für Kunden öffnen.

Andreas Gebert/dpa

Kosmetikstudios dürfen auch weiterhin ihre Türen nicht für Kunden öffnen. Das Verwaltungsgericht Bremen hat am Mittwoch den Eilantrag einer Betreiberin eines Studios abgelehnt, die gegen die Schließung geklagt hatte.

Die jüngste Corona-Verordnung sieht vor, dass neben Restaurants, Kneipen oder Fitnessstudios auch Kosmetikstudios geschlossen bleiben müssen. Wie das Verwaltungsgericht nun mitteilte, hatte die Klägerin auf ihr Schutz- und Hygienekonzept sowie auf eine aus ihrer Sicht ungerechtfertigte Privilegierung insbesondere von Friseurbetrieben verwiesen. Friseure dürfen ihre Dienstleistung derzeit weiterhin anbieten.

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Das Gericht folgte der Argumentation der Kosmetikstudio-Betreiberin nicht. Die Begründung: Die Antragstellerin sei nicht in unverhältnismäßiger Weise in ihren Grundrechten verletzt und wegen der zeitlichen Bemessung der Verordnung sei die Maßnahme auch nicht unangemessen.

Die Betreiberin hat nun die Möglichkeit, Beschwerde gegen die Entscheidung beim Oberverwaltungsgericht Bremen zu erheben.

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