Vorstand des Parkvereins setzt auf Bürger / In den ersten fünf Jahren ist die Pflege am intensivsten

Gesucht: 40 Paten für ein junges Rhododendronbeet

Horn. Im Rhododendronpark wurde im Frühjahr 2014 in der Nähe des Spielplatzes ein neues Beet mit modernen Züchtungen bepflanzt. Die Rhododendren haben inzwischen zum Teil riesige Blüten, leuchtend rosarote Farben und fantasievolle Namen wie Frentano, Walküre und Dancing Eyes.
20.07.2015, 00:00
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Jutta Barth
Gesucht: 40 Paten für ein junges Rhododendronbeet

Michael Koppel (von links), Hartwig Schepker, Monica Borgward, Elisabeth Stähling und Dieter Gerdes wollen für den Rhododendronpark in Horn Beetpaten finden.

Petra Stubbe

Im Rhododendronpark wurde im Frühjahr 2014 in der Nähe des Spielplatzes ein neues Beet mit modernen Züchtungen bepflanzt. Die Rhododendren haben inzwischen zum Teil riesige Blüten, leuchtend rosarote Farben und fantasievolle Namen wie Frentano, Walküre und Dancing Eyes.

„Die Pflegekosten dieses neu angelegten Rhododendron-Beetes werden in den pflegeintensiven ersten fünf Jahren rund 2000 Euro betragen“, rechnet Hartwig Schepker vor. Hocherfreut ist der wissenschaftliche Leiter des Parks daher über die Zusage des Vereins der Freunde des Rhododendronparks, diese Kosten zu übernehmen.

Der Verein reagiert damit auf die Probleme, die für die Stiftung Bremer Rhododendronpark durch sinkende Kapitalmarktzinsen entstehen. „Wir hoffen dabei auf die Mithilfe der Bürger“, sagt Dieter Gerdes,erster Vorsitzender des Vereins, und erklärt die Idee der Beet-Patenschaft: „Das neue Beet soll aufgeteilt werden in 40 Patenschaften, in denen sich jeder Pate verpflichtet, fünf Jahre lang jedes Jahr 50 Euro oder mehr zu spenden“.

Eine am Beet aufgestellte Tafel wird auf Wunsch die Namen der Spender tragen. „Eine schöne Idee – auch als Geburtstagsgeschenk oder zu besonderen Anlässen“, meint Michael Koppel, Mitglied des Vereins. Alljährlich kommen neue Rhododendron-Sorten auf den Markt. Diese vorwiegend aus Deutschland stammenden Neuheiten werden in der Regel dem Rhododendron-Park von den Züchtern gespendet. Für vier Jahre werden die neuen Sorten den Besuchern im „Garten der Züchterischen Neuheiten“ präsentiert, bevor sie auf ihre endgültige Fläche im Erweiterungsgelände versetzt werden.

Für diese Neuzüchtungen sind in den vergangenen beiden Jahren in den sogenannten „Hecken-Gärten“ neue Beete entstanden. Um die große Fülle der Neuheiten auf relativ kleinem Raum erfassen und erleben zu können, wurden die Pflanzungen nach Farben geordnet. So gibt es von Hainbuchen-Hecken getrennte Bereiche für die rot, rosarot und violett blühenden Sorten. Jeder Heckenzwischenraum ist somit als farblich harmonische Sichtachse ausgelegt. Begleitet werden die Neuheiten von attraktiven Gehölzen und Stauden, die vor allem nach der Rhododendron-Blüte ihrerseits mit ihren Blüten für viel Farbe sorgen. Bei der Realisierung dieser Beete engagieren sich viele Freunde und Förderer des Parks.

So wurden die Kosten für die Erstellung der neuen Beete allesamt von Privatpersonen und Vereinen wie der Deutschen Rhododendron-Gesellschaft übernommen. Für die meisten neuen Pflanzungen konnten bisher zudem Beet-Paten gewonnen werden. Die Mitglieder des Vereins der Freunde des Rhododendronparks haben bereits im vergangenen Jahr eine Patenschaft im Werte von 1850 Euro pro Jahr für ein neues Rhododendron-Beet im sogenannten „Yaku-Tal“ übernommen. Diese Patenschaft läuft noch bis 2018. Nun hoffen sie auf weitere Paten für die Schützlinge im noch ganz jungen, neuen Rhododendron-Beet.

Der Abschluss einer Beet-Patenschaft ist möglich über www.verein-rhododendronpark-bremen.de oder die E-Mail-Adresse mkoppel@t-online.de. Telefonischer Kontakt ist über die Nummer 23 77 29 möglich.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+