Schwachhausen

Girotondo-Kita kommt ins Vorschulalter

Schwachhausen. Fünf Jahre gibt es nun schon die deutsch-italienische Kindertagesstätte Girotondo. Damit erreicht sie schon das Vorschulalter.
13.08.2015, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Kris Stubbe
Girotondo-Kita kommt ins Vorschulalter

Während Mai (linkes Bild, links) und Lilli das Girotondo-Fest nutzten, um ein Gummiband-Auto zu basteln, freuten sich die Kita-Chefs über die zahlreichen Gäste (von links): Mario Stadelmann, Sissi Schwab, Laurence Witz-Edinger und Klaus Müller.

Fünf Jahre gibt es nun schon die deutsch-italienische Kindertagesstätte Girotondo. Damit erreicht sie schon das Vorschulalter. Anlass für ein Zwischenfazit – und für Mitarbeiter, Eltern und Kinder zum Feiern. Das Geburtstagsfest wurde natürlich bilingual begangen: Nach der Begrüßung durch Kita-Leiterin Laurence Witz-Edinger sangen die Kinder ein deutsches und ein italienisches Lied. Klaus Müller-Leiendecker und Mario Stadelmann, Geschäftsführer der Trägergesellschaft Scola Nova, zeigten sich erfreut, dass die Kita seit Jahren von so vielen Menschen unterstützt wird. Sissi Schwab, die stellvertretende Kita-Leiterin, führte durch das vielfältige Veranstaltungsprogramm.

Auf dem Kita-Gelände in der Schwachhauser Heerstraße 233 waren mehrere Spielstationen aufgebaut. So konnten die Kinder auf einer Hüpfburg toben oder etwa mit einem Ballkatapult ihre Wurf- und Fangkünste austesten. Der fünfjährige Johann probierte es aus. „Das ist gar nicht so einfach“, befindet der Oberneulander. Die Aufgabe: Er sollte einen Ball kräftig gegen eine Fläche werfen, die das Katapult auslöst und einen obendrauf liegenden Ball in die Luft schleudert. Zu guter Letzt sollte der Ball gefangen werden. Beim dritten Anlauf gelang es auch Johann.

Die Schwestern Lilli und Mai aus Schwachhausen bastelten ein Gummiband-Auto. „Meine fünfjährige Schwester geht hier in den Kindergarten und lernt Italienisch“, sagt die elfjährige Mai. Wenn sie noch mal etwas jünger wäre, dann würde sie auch gerne hier in den Kita gehen. „Ich kann leider kein Italienisch“, sagt sie. Lilli bekundet, dass sie in der Kita sehr glücklich sei. „Wir machen hier immer wieder tolle Sachen“.

Im Kita-Garten gab es Barbecue und Wasserspiele, außerdem Info-Plakate zu den verschiedenen Kitagruppen. In einer Lego-Ausstellung zeigten die Kinder ihre Bauprojekte.

Kitaleiterin Laurence Witz-Edinger ist nach den ersten fünf Jahren sehr zufrieden damit, wie sich die Kindertagesstätte entwickelt hat. „Am Anfang war das alles sehr anstrengend und wir mussten viele Hürden meistern“, sagte sie. Doch mit einem tollen Team, einer engagierten Elternschaft und einem Träger, der vieles ermögliche, könne man alles schaffen, so Witz-Edinger. In der Zukunft wolle Girotondo zusätzliche Krippen- und Kindergartenplätze anbieten. Außerdem betont die Kita-Leiterin: „Wir wünschen uns, dass Italienisch auch an den Schulen eine Rolle spielt.“ Bislang gebe es nur an wenigen Einrichtungen wie der Grundschule an der Gete eine AG, in der man Italienisch lernen könne.

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