Regen und Schnee in Bremen Glätte sorgt für zahlreiche Unfälle

Bremen. Sprühregen und Glätte haben am Morgen für gefährliche Straßenverhältnisse in Bremen gesorgt. Die Polizei meldete bis neun Uhr 15 Unfälle mit zwei Leichtverletzten. Geh- und Radwege seien "spiegelglatt". Im Landkreis Diepholz ist die Schule ausgefallen.
28.01.2010, 06:25
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Glätte sorgt für zahlreiche Unfälle
Von Birgit Bruns

Bremen. Glätte hat am Donnerstagmorgen für gefährliche Straßenverhältnisse in Bremen gesorgt. Die Polizei meldete bis neun Uhr 15 Unfälle mit zwei Leichtverletzten. Geh- und Radwege seien "spiegelglatt". Auf den Autobahnen sei nur die rechte Spur gestreut. Im Landkreis Diepholz ist die Schule ausgefallen.

Schon bevor der hauptsächliche Berufsverkehr los ging, gab es insgesamt neun Unfälle auf den Autobahnen in Bremen, im Stadtgebiet Bremen waren es bis neun Uhr 15, zwei Menschen wurden leicht verletzt. Derzeit seien vor allem die Geh- und Radwege noch "spiegelglatt", so ein Polizeisprecher. Radfahren stufte er als "extrem gefährlich" ein: "Das sollte man im Moment lassen". Die Autofahrer verhielten sich grundsätzlich umsichtig und hätten sich offenbar auf das Wetter eingestellt.

Die Polizei rät allen Autofahrern auf den Autobahnen, nur die rechte bzw. mittlere Spur zu benutzen, da nur diese gestreut seien. Außerdem sei es wichtig, die Geschwindigkeit den Wetterverhältnissen anzupassen und einen großen Abstand zum Vordermann zu halten. Auf der Autobahn 27 krachten fünf Lkw ineinander und verursachten einen längeren Stau.

Der Flug- und Bahnverkehr in und um Bremen leidet ebenfalls unter dem Wetter. Am Flughafen Bremen wurden mehrere Flüge Richtung Stuttgart und Frankfurt abgesagt.

In Hamburg riss eine Oberleitung für Fernzüge der Bahn, die durch das kalte Wetter in Mitleidenschaft gezogen worden war, bei der Rangierfahrt eines unbesetzten Fernzuges. Die Strecke zwischen dem Hauptbahnhof und dem Bahnhof Dammtor war stundenlang gesperrt, es kam zu zahlreichen Verspätungen. Wie viele Züge ausfielen und wie viele Passagiere warten mussten, war zunächst unklar. Die Strecke ist relativ stark befahren - unter anderem die ICE-Verbindung Hamburg- München und Verbindungen von Hamburg Richtung Nordsee waren betroffen.

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