Glocken

Auch Bremen würde einen Beginn des Schuljahres im Herbst befürworten. Das sagten Bildungssenator Dehnkamp, Landesschulrat Hans Warninghoff und Oberstudiendirektor Dr. Thiemann vom Gymnasium an der Hermann-Böse-Straße. Senator Dehnkamp hatte in der vergangenen Woche an einer Konferenz der Kultusminister der Länder in Bonn teilgenommen, wobei unter anderem eine Verlegung des Schuljahrbeginns in den Herbst erörtert wurde... In Europa ist der Herbstanfang als Beginn eines neuen Schuljahres bereits üblich. Lediglich die Bundesrepublik, außer dem Land Bayern, und einige deutschsprachige Kantone der Schweiz machen eine Ausnahme. Der Schulbeginn im Herbst würde zweifellos Vorteile mit sich bringen. Zum Beispiel bräuchte das Schuljahr nicht mehr, wie jetzt notwendig, durch die Sommerferien unterbrochen zu werden..." (12. Juli 1962)
14.07.2012, 05:00
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Von Erika Thies

Auch Bremen würde einen Beginn des Schuljahres im Herbst befürworten. Das sagten Bildungssenator Dehnkamp, Landesschulrat Hans Warninghoff und Oberstudiendirektor Dr. Thiemann vom Gymnasium an der Hermann-Böse-Straße. Senator Dehnkamp hatte in der vergangenen Woche an einer Konferenz der Kultusminister der Länder in Bonn teilgenommen, wobei unter anderem eine Verlegung des Schuljahrbeginns in den Herbst erörtert wurde... In Europa ist der Herbstanfang als Beginn eines neuen Schuljahres bereits üblich. Lediglich die Bundesrepublik, außer dem Land Bayern, und einige deutschsprachige Kantone der Schweiz machen eine Ausnahme. Der Schulbeginn im Herbst würde zweifellos Vorteile mit sich bringen. Zum Beispiel bräuchte das Schuljahr nicht mehr, wie jetzt notwendig, durch die Sommerferien unterbrochen zu werden..." (12. Juli 1962)

"15 Erdumkreisungen würden der Strecke entsprechen, die 1961 von den Fahrzeugen der Bremer Berufsfeuerwehr zurückgelegt worden ist: 602000 Kilometer, 19000 mehr als 1960. Dabei ist bemerkenswert, daß die Feuerwehrfahrzeuge dabei nur an 37 Verkehrsunfällen beteiligt gewesen sind, von denen 28 leichter Natur waren..." (12. Juli 1962)

"Die Sorge um alte Mitbürger kann nicht allein der Öffentlichkeit aufgebürdet werden. Erst soll die Familie helfen. Nur wenn sie zerstört ist, darf die Stadt mit ihren Fürsorgeeinrichtungen eingreifen. Das forderte der Kölner Sozial- und Jugenddezernent Dr. Ulrich Brisch vor dem Sozialausschuß des Deutschen Städtetages, der zwei Tage lang unter dem Vorsitz von Frau Senator Annemarie Mevissen im Bremer Schütting konferierte. Die verantwortlichen Mitarbeiter aus den Sozialämtern der Städte machten sich während dieser Tagung Gedanken über Möglichkeiten und Formen einer noch wirksameren Altenhilfe. ,Die Städte sollen soviel Hilfe wie nötig geben – aber auch nicht mehr’, meinte der Kölner Dr. Brisch. Es gelte, den Bürgersinn wieder zu wecken. Die Mitglieder des Sozialausschusses erfuhren: Von 100 Einwohnern sind heute elf über 65 Jahre alt. Bis 1970 werden es schon fast 15 sein..." (14. Juli 1962)

"Wenn die Glocken des St.-Petri-Domes heute nachmittag in das Geläut der St.-Martini-Glocken einfallen, beginnt in der ,Ollermannskarken’ an der Weser eine denkwürdige Feierstunde: Sie gilt der Vollendung des Turmes, mit dem der Wiederaufbau der alten Kaufmannskirche seinen Abschluß gefunden hat, der Einweihung der neuen großen C-Glocke und des Glockenspiels und der Wiedergeburt der berühmten alten Orgel aus dem Frühbarock. In das ziervolle Gehäuse des alten Lüneburger Meisters Christian Bokelmann aus dem Jahre 1615 haben die jungen Orgelbauer Ahrend und Brunzema im ostfriesischen Leer in sorgfältiger Handarbeit einen neuen Klangkörper hineingebaut..." (18. Juli 1962)

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