1,75 Millionen Gratis-Masken

Maskenverteilung ist beendet

Apotheker sprechen nach Verteilung von 1,75 Millionen FFP-2-Masken von erfolgreicher Aktion. Lob vom Bürgermeister für alle Beteiligten.
04.12.2020, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Maskenverteilung ist beendet
Von Mathias Sonnenberg

Auch wenn die Kritik an der kostenlosen Verteilung der FFP-2-Masken in Bremer Apotheken zu Beginn groß war, halten die Apothekerkammer und der Senat die Aktion für einen Erfolg. „Das Ergebnis ist mehr als erfüllt. Bremer und Bremerhavener Seniorinnen und Senioren ab 65 Jahren sollten ausreichend mit FFP-2-Schutzmasken ausgestattet sein, um sich so vor einer Covid-19-Erkrankung zu schützen“, erklärte Isabel Justus, Geschäftsführerin der Apothekerkammer. 1,4 Millionen kostenlose Masken sollten verteilt werden, jetzt seien es sogar 1,75 Millionen Schutzmasken geworden.

Damit sollten laut Mitteilung die 144 000 Bürgerinnen und Bürger ab 65 Jahren mit zehn Masken pro Person versorgt worden sein. Eine Ausstattung, so heißt es, die bis Weihnachten reiche. Angesichts der Vielzahl der ausgegebenen Masken wird die Abgabe der kostenlosen Masken über die Bremer Apotheken jetzt beendet.

„Wir sind stolz auf das außergewöhnlich große Engagement unserer Apotheker und Apothekerinnen und ihrer Teams in Bremen und Bremerhaven“, sagte Justus. Rechne man zehn Masken pro Person, seien sogar weitaus mehr Menschen durch die Aktion erreicht worden. Wegen hoher Nachfrage habe es mehr Nachschub als ursprünglich geplant gegeben.

Auch Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) zog ein positives Fazit: „Ich danke allen Apothekerinnen und Apothekern, die sich mit großem Engagement an der Aktion beteiligt haben. Und ich danke der Bevölkerung, dass sie dieses Schutzangebot so gut angenommen und ganz überwiegend mit Verständnis reagiert hat, wenn zeitweise die Masken in den Apotheken vergriffen waren.“ Er sei überzeugt, dass ein Großteil der Masken genau bei den richtigen Personen angekommen seien. „Nämlich bei denen, die im Falle einer Corona-Infektion mit einem besonders schweren Krankheitsverlauf rechnen müssten.“

Isabel Justus fügte an: „Wir haben im Blick, dass der Bund eine eigene Verteilaktionen plant. Die Apothekerinnen und Apotheker haben sich großartig bei der ehrenamtlichen Umsetzung der Aktion engagiert. Das war eine immense Kraftanstrengung.“

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