Bremer Pferdefestival Euroclassics Große Bühne für Bremer Reiter

Bremen. Am 26. Februar startet das Bremer Pferdefestiva Euroclassicsl in der Bremen Arena. Bis zum 7. März zeigt die internationale Elite, genauso wie Bremer Reiter, ihr Können. Mit Dressur, Springreiten, Voltigieren und Western bieten die Reiter ein abwechslungsreiches Programm - auch die Show wird nicht zu kurz kommen.
28.01.2010, 11:40
Lesedauer: 2 Min
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Von Tina Hayessen

Bremen. Zum Campieren lädt die eis- und schneebedeckte Bürgerweide derzeit nicht ein. In einigen Wochen aber wird hier eine Zeltlandschaft entstehen - für Pferde und Reiter der euroclassics. Am 26. Februar startet das Bremer Pferdefestival in der Bremen Arena. Bis zum 7. März zeigt die internationale Elite, genauso wie Bremer Reiter, was sie und ihre Pferde in monatelangem Training einstudiert haben. Mit Dressur, Springreiten, Voltigieren und Western bieten die Reiter ein abwechslungsreiches Programm - auch die Show wird nicht zu kurz kommen.

'Die euroclassics beginnen etwas später als sonst', sagt Veranstalter Kaspar Funke. Das sei zum Teil der Unterbringung von Reiter und Pferd in Zelten vor der Messehalle geschuldet, schließlich könne man im März auf mildere Temperaturen hoffen. Aber auch die Überschneidung mit anderen internationalen Turnieren sei so verhindert worden. Eine weitere Änderung zum Vorjahr ist der 'Bremen-Tag', wie Bremens Verbandschef Walter Kind den ersten Sonnabend (27. Februar) der euroclassics bezeichnet. 'Hier gehört den Sportlern aus Bremen und umzu die Bremen Arena', erklärt Kind. 'Das ist ein ganz besonderes Flair und auch eine besondere Herausforderung dort zu reiten, wo auch die ganz Großen antreten.'

Großer Konkurrenz-Druck

Einer dieser 'ganz Großen' ist Markus Beerbaum. Der 39-jährige Springreiter aus Thedinghausen will in Bremen seine Eintrittskarte für das Finale der Masters League im Dezember lösen. Dass er sich dabei gegen starke Konkurrenz - unter anderem wird Weltmeister Jos Lansink antreten - durchsetzen muss, ist ihm klar. 'Es gibt viele gute Reiter zurzeit', sagt Beerbaum, 'aber die guten Pferde sind dünner gesät.' Er selbst werde zwei neunjährige Pferde mit zu den euroclassics nehmen, die vorher seine Frau Meredith geritten hat. Die ebenfalls berühmte Springreiterin wird schließlich nicht selbst an dem Wettkampf in Bremen teilnehmen können - sie ist schwanger. 'Der Geburtstermin ist der 20. Februar', verrät Markus Beerbaum während der gestrigen Pressekonferenz in Bremen. 'Ich gehe also davon aus, dass ich als frischgebackener Vater antrete', sagt er nicht ohne Stolz.

Nach dem Konzept des Bremen-Tags wird es auch für die Western-Reiter einen ganz eigenen Termin geben. Wer die aktionsgeladenen Spins, Sliding Stops und Roll Backs sehen möchte, kommt am Eröffnungstag (Freitag, 26. Februar) auf seine Kosten. Europas Spitzen-Reiter haben in Bremen die Möglichkeit, sich ein Ticket für die Weltreiterspiele in Kentucky zu sichern. Unter ihnen der dreifache NRHA World Champion Rudi Kronsteiner.

Mit der 'Young Masters League' wird der im letzten Jahr eingeführte Wettbewerb für erstklassige Springreiter unter 25 Jahren fortgesetzt. 'Wir nennen sie die jungen Wilden', sagt Walter Kind. 'Das ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, junge Talente zu fördern.' In der Young Masters League ist 'Bremen und umzu' besonders gut vertreten. Fünf der 24 Teilnehmer kommen aus dem Umland, die übrigen aus ganz Deutschland. 'Es ist zwar ein internationales Event, aber in dem Alter gibt es vor allem gute deutsche Reiter', sagt Kind. Als Grund sieht er die gute Nachwuchsarbeit der Reitsportvereine. Am Donnerstag, 4. März, läuten die Jungreiter das zweite euroclassics-Wochenende ein.

Ein ungewohntes Bild werden Besucher der Bremen Arena am Sonntag zuvor im Foyer sehen: die Bockprüfung. 'Da benoten Richter die Voltigier-Übungen auf einem Holzpferd', klärt Kaspar Funke auf. Auch für unerprobte Reiter soll es hier - in einem gewissen zeitlichen Rahmen - die Möglichkeit geben, die eigenen Fähigkeiten hoch zu Ross auszutesten.

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