Gewalt im Erziehungsheim "Beleidigungen und Drill"

Schon bevor es öffentliche Vorwürfe gegen Erziehungsheime für schwer traumatisierte Kinder und Jugendliche gab, schickte Bremen keine Minderjährigen mehr dorthin. Es habe Hinweise auf Gewalt gegeben, heißt es.
26.04.2022, 16:58
Lesedauer: 1 Min
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Von Katia Backhaus

Bereits vor dem öffentlichen Bekanntwerden von Anschuldigungen gegen die Haasenburg- und Friesenhof-Heime im Jahr 2012 stand die Bremer Behörde für Soziales, Jugend und Integration den Einrichtungen offenbar kritisch gegenüber. Die Erziehungsheime für schwer traumatisierte Kinder und Jugendliche in Brandenburg und Schleswig-Holstein waren 2013 und 2015 wegen Gewalt- und Missbrauchsvorwürfen geschlossen worden. In der Antwort auf eine Große Anfrage der Fraktionen der Linken, Grünen und SPD erklären Behörde und Senat, nach 2010 keine Kinder und Jugendlichen aus Bremen mehr in die Haasenburg-Heime geschickt zu haben. Neben einer "undurchsichtigen Abrechnungspraxis" und der teils mangelhaften Umsetzung von Zielsetzungen der Hilfeplanverfahren habe es Hinweise auf Gewalt gegeben.

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