Tötungsdelikt in Osterholz Haftbefehl wegen Totschlags

Nach dem Tötungsdelikt in Osterholz ermittelt die Staatsanwaltschaft und geht von einer Beziehungstat aus. Ein 27-Jähriger soll seine Ehefrau getötet haben. Jetzt soll es schnell eine Anklage geben.
02.01.2018, 16:41
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Haftbefehl wegen Totschlags
Von Pascal Faltermann

Die Bremer Staatsanwaltschaft geht nach dem Tötungsdelikt in Osterholz weiter von einer Beziehungstat unter Eheleuten aus. Ein 27-jähriger Mann soll in der Silvesternacht gegen 3.50 Uhr seine ebenfalls 27-jährige Frau an der Kreuznacher Straße erstochen haben. Auch wenn der Obduktionsbericht noch aussteht, deutet laut den Ermittlern der Mordkommission alles darauf hin, dass das Opfer durch Stichverletzungen getötet wurde. Zu den Ursachen, dem Motiv und den Hintergründen konnte Frank Passade, Sprecher der Staatsanwaltschaft, am Dienstag keine Angaben machen. Gegen den Täter sei ein Haftbefehl wegen Totschlags ergangen. Er konnte noch in der Silvesternacht in unmittelbarer Nähe des Tatortes von der Polizei gestellt und festgenommen werden. Jetzt solle es schnell zu einer Anklage kommen. Ob die Anklage dann wegen Totschlags, Mordes oder fahrlässiger Tötung ergeht, ergebe sich erst am Ende der Ermittlungen. Der mutmaßliche Täter habe sich einen Anwalt genommen. Zeugen, die nachts die Hilfeschreie der Frau gehört hatten, sowie Anwohner wurden von der Polizei vernommen. Laut einem Bericht der „Bild“-Zeitung sollen die Eltern von zwei Kindern (drei und sieben Jahre) in letzter Zeit häufiger Streit gehabt haben.

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