Gschenkideen für den guten Zweck Wo man in Bremen Patenschaften für Tiere übernehmen kann

Tiere kosten eine Menge Geld, darum sind Einrichtungen und Organisationen in Bremen und umzu auf der Suche nach Paten für ihre Schützlinge. Vier von ihnen stellen wir vor.
20.12.2020, 08:00
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Wo man in Bremen Patenschaften für Tiere übernehmen kann
Von Lisa Urlbauer

Futter, Arztbesuche, Personal oder Instandhaltung der Gehege: Tiere kosten einiges an Geld. Eine Tierpatenschaft als Weihnachtsgeschenk bringt deshalb doppelt Freude – der beschenkten Person sowie den kleinen und großen Fellnasen, denen die finanzielle Unterstützung zu Gute kommt. Und die Spender, die können die Tierpatenschaften von der Steuer absetzen.

Botanika

In der Pflanzenwelt der Botanika sind einige Tiere zu Hause: Weißhandgibbons, Chamäleons, Blattschwanzgeckos und Kois. Für die können Interessierte mit einer Laufzeit von einem Jahr Teil- und Exklusivpatenschaften abschließen, die bei 100 Euro beginnen. „Einmal im Jahr organisieren wir ein Treffen mit den Paten und einem Tierpfleger“, sagt Sylvia Schuchardt von der Botanika. Die Paten können einen Blick hinter die Kulissen werfen und gleichzeitig mehr über die Tiere und ihre Versorgung lernen. Eine Urkunde gibt es auch.

Mehr Informationen zu den Tierpatenschaften der Botanika gibt es hier.

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Stadtteil-Farm Huchting

„Wir freuen uns immer über Patenschaften“, sagt Sigrun Bösemann von der Stadtteilfarm in Huchting. „Allerdings ist uns wichtig, dass die Paten wissen, dass sie keinen besonderen Anspruch auf die Tiere haben.“ Hühner, Gänse, Esel, Schafe, Ponys und noch so einige andere Vierbeiner gibt es auf dem Hof. Sofern es die aktuelle Lage zulässt, ist ein Besuch während der Öffnungszeiten aber immer möglich, und eine Urkunde erhalten die Spenderinnen und Spender auch. Ein Mindestbetrag müsse nicht gespendet werden, um auch Familien mit weniger Geld die Möglichkeit zu bieten.

Näheres zu den Patenschaften der Stadtteilfarm gibt es hier.

Dreptefarm Wulsbüttel

Das Schullandheim Dreptefarm des Naturschutzbundes Bremen (Nabu) hält und züchtet alte Haustierrassen auf seinem Gelände in Wulsbüttel. „Wir wollen den Kindern zeigen, was es alles gibt“, sagt Nabu-Sprecher Sönke Hofmann. „Diese Tiere kosten aber auch wahnsinnig viel Geld.“ Patenschaften können monatlich oder jährlich bezahlt werden, einen Mindestbeitrag gibt es nicht. „Spender bekommen anlassbezogen E-Mails von uns, zum Beispiel bei der Geburt von Schweinen, und einen Jahresbericht. Eine Urkunde erhalten sie auch.“

Details zu den Patenschaften der Dreptefarm gibt es hier.

Bremer Tierschutzverein

Zwar ist das Ziel des Tierheims, ihren Schützlingen ein neues Zuhause zu vermitteln, doch nicht bei allen ist das möglich. Darum brauchen sie Paten, die sie finanziell unterstützen. Der monatliche Beitrag beträgt laut Tierschutzverein mindestens 25 Euro. Im Gegenzug erhalten die Spenderinnen und Spender eine Urkunde, besuchen können sie die Tiere während der Öffnungszeiten auch.

Welche Schützlinge des Tierschutzvereins Paten suchen, erfährt man hier.

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