Programm der Krebsgesellschaft: Vorträge und Kurse

Hilfe nach der Diagnose

Bremen-Nord. Die Beratungsstelle Bremen-Nord der Krebsgesellschaft stellt ihr Programm für das zweite Halbjahr 2014 vor. Neben Vorträgen, die – falls nicht anders angegeben – in der Reeder-Bischoff-Straße angeboten werden, verweist die Gesellschaft auch auf Seminare und Selbsthilfegruppen.
26.08.2014, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Marina Köglin

Die Beratungsstelle Bremen-Nord der Krebsgesellschaft stellt ihr Programm für das zweite Halbjahr 2014 vor. Neben Vorträgen, die – falls nicht anders angegeben – in der Reeder-Bischoff-Straße angeboten werden, verweist die Gesellschaft auch auf Seminare und Selbsthilfegruppen.

Die Diagnose Krebs wirft viele Menschen aus der Bahn. In dieser Situation informiert und berät die Krebsgesellschaft in ihren Räumen in Vegesack über Vorsorge, Untersuchungsmethoden, Behandlungen und Nachsorge. Unterstützung erhalten Betroffene und ihre Angehörigen außerdem bei der Verarbeitung der Diagnose, der persönlichen Neuorientierung, bei der Vermittlung weiterer Hilfen und bei der Kontaktaufnahme zu Selbsthilfegruppen.

Die Vortragsreihe des zweiten Halbjahres beginnt am Mittwoch, 3. September, um 18 Uhr mit einem Vortrag von Christoph Essmeyer-Schöneich zum Thema „Prostatakrebs – beobachten und abwarten oder operieren?“ Am 17. September folgt der Vortrag „Diagnose Krebs – Was muss ich wissen und wie kann ich die Behandlung unterstützen?“. Referent ist Karl-Heinz Pflüger. Am 1. Oktober sprechen Heiner Wenk und Wladimir Pauker zum Thema „Wenn der Tumor in den Bauchraum streut – Behandlungsmöglichkeiten bei Bauchfellkrebs“.

„Niemand ist alleine krank – Wie kann ich den Krebspatienten unterstützen?“ unter diesem Titel informiert Gerda Zelder-Schlegel am 22. Oktober darüber, wie Angehörige und Freunde einem Krebspatienten beistehen können. Am 19. November folgt der Vortrag „Wenn es arbeitsmäßig nicht mehr geht – Rente bei Krebserkrankungen“. Es referiert Frank Rostalski. Am 3. Dezember spricht Internist Malte Pein zum Thema „Gesunder Darm – mehr Wohlbefinden“. Darüber hinaus werden auch Seminare angeboten. Das Seminar „Zur Ruhe kommen und Kraft schöpfen – Entspannungsübungen für an Krebs Erkrankte“ startet am 3. September und findet immer mittwochs von 12 bis 13 Uhr statt. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro pro Termin.

„Nach Krebs: Schreiben als Stütze in der Verarbeitung des Erlebten und als Chance für die Mobilisierung aufbauender Lebensreserven“ – so lautet das Motto der Schreibwerkstatt, die immer am dritten Dienstag im Monat stattfindet. Die Teilnahme kostet 15 Euro (vier Termine).

Am Donnerstag, 16. Oktober, findet von 17 bis 20 Uhr das Seminar „Kochen für an Krebs Erkrankte – leckere Rezepte kennenlernen. Neue Ideen für gutes Essen“ im Gemeindehaus St. Birgitta, Göteborger Straße 38, statt. Die Leitung haben Gitta Schnelle und Gerda Zelder-Schlegel. Die Teilnahme kostet 15 Euro. Für alle Seminare ist eine Anmeldung erforderlich.

Folgende Selbsthilfegruppen treffen sich in der Beratungsstelle: „Offener Gesprächskreis für an Krebs Erkrankte“ (an jedem ersten Mittwoch im Monat, 10 Uhr, Leitung: Gerda Zelder-Schlegel) und der „Treffpunkt für jüngere an Brustkrebs erkrankte Frauen“ (an jedem zweiten Mittwoch im Monat, 10 Uhr, Leitung: Gerda Zelder-Schlegel, ärztliche Beraterin: Johanna Kirchgässner).

Weitere Auskünfte gibt es unter der Telefonnummer 04 21 / 4 78 57 51 oder direkt in der Beratungsstelle, Reeder-Bischoff-Straße 47B, dienstags und donnerstags von 10 bis 12 Uhr und mittwochs von 15 bis 17 Uhr sowie im Internet unter www.bremerkrebsgesellschaft.de

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