Einsätze im Hauptbahnhof und im Viertel Hitlergruß und Rassismus: Rechte Parolen beschäftigen Polizei Bremen

Gleich mit zwei Fällen von Rassismus musste sich die Polizei Bremen am Wochenende beschäftigen. Am Samstag wurde ein Ausländer in einer Straßenbahn beschimpft, am Sonntagmorgen ging es um einen Hitlergruß.
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Hitlergruß und Rassismus: Rechte Parolen beschäftigen Polizei Bremen
Von Max Seidenfaden

Ein Streit um einen Sitzplatz in einer Straßenbahn ist am Samstagnachmittag im Bremer Viertel in eine rassistische Hasstirade ausgeartet. Nach Angaben der Polizei war ein 42 Jahre alter Nigerianer gegen 16.50 Uhr am Dobben in die Straßenbahn Richtung Sebaldsbrück eingestiegen. Aufgrund der vollen Bahn bat er einen 45-Jährigen, seinen Rucksack von einem Sitzplatz zu nehmen. Als sich der 45-Jährige nach mehrmaliger Bitte weiterhin weigerte, legte der 42-Jährige den Rucksack selbst beiseite, um sich setzen zu können. Der 45-Jährige trat daraufhin nach dem Fahrgast und beschimpfte ihn mit ausländerfeindlichen Parolen. Auch gegenüber der Polizei war der 45-Jährige, der schon mehrfach wegen ähnlicher Fälle in Erscheinung getreten ist, aggressiv. Er wurde vorübergehend festgenommen.

Am Sonntagmorgen musste die Polizei dann zum Hauptbahnhof ausrücken. Ein 50-Jähriger aus Bremen hatte mehrfach den Hitlergruß gezeigt und dementsprechende Parolen gerufen. Als Einsatzkräfte der Bundespolizei den Mann überprüfen wollten, wurden sie beleidigt und bedroht. Der 50-Jährige wurde ebenfalls vorläufig festgenommen.

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