Nach 1:1-Coup beim Bremer SV beträgt der Abstand zum Nicht-Abstiegsplatz noch fünf Punkte 'Husaren' reichen die Rote Laterne weiter

Grohn. Der SV Grohn ärgert in der Fußball-Bremen-Liga weiterhin die Großen. Die erhoffte Überraschung im Nachholspiel beim Tabellenführer Bremer SV ist den Nordbremern mit dem 1:1 (0:0) tatsächlich gelungen. Als Belohnung gaben sie die Rote Laterne an den punktgleichen TSV Melchiorshausen ab, der das wesentlich schlechtere Torverhältnis aufweist. Das rettenden Ufer ist für den SV Grohn damit noch fünf Punkte entfernt.
21.04.2010, 23:31
Lesedauer: 2 Min
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Von MARC GOGOL

Grohn. Der SV Grohn ärgert in der Fußball-Bremen-Liga weiterhin die Großen. Die erhoffte Überraschung im Nachholspiel beim Tabellenführer Bremer SV ist den Nordbremern mit dem 1:1 (0:0) tatsächlich gelungen. Als Belohnung gaben sie die Rote Laterne an den punktgleichen TSV Melchiorshausen ab, der das wesentlich schlechtere Torverhältnis aufweist. Das rettenden Ufer ist für den SV Grohn damit noch fünf Punkte entfernt.

Belohnung ist ohnehin das Stichwort. Belohnt wurden die 'Husaren' auf dem Panzenberg für eine kämpferisch starke Vorstellung, die zudem nicht nur auf das reine Verteidigen beschränkt war. Sicher war der Ligaprimus insgesamt gesehen öfter am Ball und hatte die größere Anzahl an Torchancen. Doch die Taktik des bis dato Tabellenletzten ging auf: Hinten sicher stehen und vorne auf die sich bietenden Chancen warten. So hatte der SV Grohn in der ersten Halbzeit auch die klar beste Tormöglichkeit, als Viktor Schlak einen direkten Freistoß über die Mauer zirkelte und Marco Behrens im BSV-Tor mit einer Glanzparade den Ball noch über die Latte schaufelte. Die anschließende Ecke beschwor ebenfalls Gefahr herauf, Rene Hanke klaärte auf der Torlinie.

Im zweiten Durchgang war es dann wiederum ein Freistoß, der für eine spektakuläre Aktion sorgte. Diesmal trat ihn Grohns Mannschaftskapitän Peter Bailote Penisga von kurz hinter der Mittellinie in der Hälfte des Bremer SV, und der Ball flog über Freund und Feind hinweg ins Tor. Denn Marco Behrens hatte zu weit vor seinem Kasten gestanden. Allerdings köpfte Jan Friehe nur fünf Minuten später den Ausgleich für den Favoriten, weil Grohns Schlussmann Marco Hampel auf Zuruf bei einer Freistoß-Flanke von Mirko Jankowski aus seinem Tor lief, den Ball jedoch nicht zu fassen bekam. 'Ärgerlich', lautete Marco Hampels Kommentar zu dieser Szene, 'sonst hätten wir die drei Punkte locker im Sack gehabt'.

Ganz Unrecht hatte er damit nicht, denn dem Bremer SV fiel wirklich nicht mehr allzu viel ein. Trainer Andreas Laesch schob einen Großteil der Erklärung auf den Boden: 'Ich habe auf dem Acker nicht eine flüssige Kombination gesehen, das war einfach nur Hochhinein.' Man ist allerdings immer nur so gut, wie der Gegner es zulässt, und Grohn ließ nicht viel zu. Sicherlich ein Produkt des Kampfgeistes innerhalb der Mannschaft, denn noch glimmt der Funke der Hoffnung auf den Klassenerhalt. Marco Hampel: 'Aufgegeben haben wir uns sicherlich nicht und brauchen das auch nicht zu tun. Schließlich kommen ja noch ein paar ?große' Gegner zum Ärgern.'

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