SV Grohn: Vorsitzender Patrick Smollarek gibt Vorsitz ab "Husaren" wechseln Barbas ein

Grohn. Beim SV Grohn gibt es einen Wechsel an der Spitze. Patrick Smollarek, der 2007 die Nachfolge des langjährigen Vorsitzenden Wolfgang Richert angetreten hatte, zieht sich aus der Vereinsführung zurück, und zwar aus beruflichen Gründen, wie er am Donnerstagabend während einer Vorstandssitzung ankündigte. Smollarek wird in Zukunft viel auf Achse sein. Es bleibe ihm nicht mehr genug Zeit für das Ehrenamt, sagt der scheidende Vereinsboss im Gespräch mit der NORDDEUTSCHEN. Bis zu den regulären Vorstandswahlen im Februar wird Vize Athanasios Barbas die Geschäfte führen.
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Von Jürgen Theiner

Grohn. Beim SV Grohn gibt es einen Wechsel an der Spitze. Patrick Smollarek, der 2007 die Nachfolge des langjährigen Vorsitzenden Wolfgang Richert angetreten hatte, zieht sich aus der Vereinsführung zurück, und zwar aus beruflichen Gründen, wie er am Donnerstagabend während einer Vorstandssitzung ankündigte. Smollarek wird in Zukunft viel auf Achse sein. Es bleibe ihm nicht mehr genug Zeit für das Ehrenamt, sagt der scheidende Vereinsboss im Gespräch mit der NORDDEUTSCHEN. Bis zu den regulären Vorstandswahlen im Februar wird Vize Athanasios Barbas die Geschäfte führen.

In Smollareks Amtszeit fiel der Umzug der "Husaren" von der Traditionsanlage an der Schönebecker Straße zum Oeversberg. Smollarek hatte das städtische Immobilienmanagement, das die Flächen an der Schönebecker Straße für Wohnungsbau vermarkten will, für diese Zwangsumsiedlung anfangs scharf kritisiert. Inzwischen hat er sich mit dem neuen Domizil arrangiert. Dem Vereinsleben schadete der Wechsel in keinem Fall. Verfügte der SV Grohn gegen Ende der Ära Richert nur noch über vier bis fünf Jugendmannschaften, so ist heute zwischen G- und B-Jugend alles vorhanden, zum Teil sogar doppelt.

Auch der Mädchen- und Damenfußball hat sich bei den "Husaren" gut entwickelt, zum Teil mit Hilfe von Studentinnen der benachbarten Jacobs University. "Mit der Uni pflegen wir eine sehr gute Kooperation", hebt Smollarek in der Bilanz seiner Amtszeit hervor. Einziger Wermutstropfen ist der Abstieg der 1. Herren aus der Bremen-Liga am Ende der vergangenen Spielzeit. Aber auch in diesem Punkt blickt Patrick Smollarek optimistisch in die Zukunft: "Die Mannschaft steht in der Landesliga aktuell an einem Punkt, wo nach oben noch alles geht."

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