Wettbewerb

Ideensammlung für Grünflächen am Klinikum Bremen-Mitte

Um viele Ideen für die grüne Neugestaltung auf dem Gelände des Klinikums Bremen-Mitte zu sammeln, hat die Entwicklungsgesellschaft einen Wettbewerb mit fünf Landschaftsarchitektur-Büros gestartet.
24.01.2019, 21:47
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Ideensammlung für Grünflächen am Klinikum Bremen-Mitte
Von Detlev Scheil

Wenn sich das Gelände des Klinikums Bremen-Mitte (KBM) zum neuen Hulsberg-Viertel mit mehr als 1000 Wohneinheiten wandelt, sollen Grünflächen nicht auf der Strecke bleiben. Zwar müssen zahlreiche alte Bäume der Neubebauung weichen, doch es soll auch Neuanpflanzungen in einer „grünen Mitte“ sowie in den Freiräumen zwischen den Wohngebäuden geben.

Um viele Ideen für die grüne Neugestaltung zu sammeln, hat die Entwicklungsgesellschaft einen Wettbewerb mit fünf Landschaftsarchitektur-Büros aus Bremen, Hamburg, Hannover und Berlin gestartet. Am Donnerstag wurden deren Entwürfe erstmals im KBM öffentlich präsentiert – allerdings anonymisiert, weil die Beratung der Jury noch bevorsteht. An diesem Freitagabend soll die Kür des Siegerentwurfs erfolgen. Öffentlich ausgestellt werden alle fünf Wettbewerbsbeiträge vom 15. Februar bis 2. März in der Markthalle Acht am Domshof.

Die fünf Entwürfe unterscheiden sich in den Akzenten, die sie in der etwa 5000 Quadratmeter großen „grünen Mitte“ und den abzweigenden Grünspangen setzen: Ein Büro setzt auf Birken-Anpflanzungen, ein anderes auf Hecken und ein weiteres auf ein kleines Wäldchen. Alle Beiträge sehen verschiedene Spielplätze, kleine Gemeinschaftsgärten und Aufenthaltsorte für Jugendliche. Die Grünbereiche werden teilweise als angedeutete Dünen modelliert oder mit Mulden versehen, um Höhenunterschiede zu schaffen. Während vier Entwürfe jeweils etwa 100 zusätzlich gepflanzte Bäume neben dem Erhalt von Bestandsbäumen vorsehen, will ein Büro gleich 300 neue Bäume pflanzen. Ein Wettbewerbsbeitrag hat sich „Hulsberg-Boxen“ in Form von großen Rahmen einfallen lassen, die in den Grünflächen verteilt werden sollen und entweder als Sitzgelegenheit, als Kletterspielgerät oder als kleine Bühne hergerichtet werden könnten.

Nach Einschätzung von Florian Kommer, ­Geschäftsführer der Grundstücksentwicklungs-Gesellschaft KBM, ist im Anschluss an den Wohnungsbau frühestens 2025 mit der Umsetzung des Grünkonzepts zu rechnen.

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