Behörde will Rettungswege freihalten

Im Viertel wird jetzt abgeschleppt

Bremen. Die Polizei macht ernst im Viertel: Seit einigen Wochen werden Autos abgeschleppt, die so geparkt sind, dass sie die Rettungssicherheit gefährden. Wie Innensenator Ulrich Mäurer erklärte, sind Mitarbeiter des Stadtamtes täglich zwischen 8.30 und 19.30 Uhr im Einsatz.
24.04.2010, 06:00
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Von MoritZ Lehmann

Bremen. Die Polizei macht ernst im Viertel: Seit einigen Wochen werden Autos abgeschleppt, die so geparkt sind, dass sie die Rettungssicherheit gefährden. Wie Innensenator Ulrich Mäurer erklärte, sind zwei Mitarbeiter des Stadtamtes täglich zwischen 8.30 und 19.30 Uhr im Einsatz und verteilen Verwarnungen.

Seit Beginn der Aktion Mitte März seien vom Stadtamt 286 und von der Polizei 627 Verwarnungen ausgestellt worden, wobei es sich überwiegend um Autos gehandelt habe, die im Bereich der Fünf-Meter-Zone von Kreuzungen geparkt waren. Über 90 Fahrzeuge sind nach offiziellen Angaben bisher abgeschleppt worden. Es gehe vor allem darum, den Autofahrern klarzumachen, dass die Rettungswege freigehalten werden müssen, betonte Mäurers Sprecher Rainer Gausepohl. Der Leiterwagen der Feuerwehr komme nicht durch, wenn eine enge Straße dichtgeparkt wird.

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