Neuer Mast für die Vegesacker Signalstation wird heute nachmittag beflaggt Im zweiten Anlauf passt alles

Vegesack. Ein spektakuläres Bild bot sich Mitgliedern des MTV Nautilus und Passanten an der Weserpromenade: Vor strahlend blauem Himmel schwebte der 18 Meter hohe Signalmast mit Hilfe eines Krans auf den Balkon der Signalstation. Zehn Jahre hatte er eben dort am Weserufer Wind und Wetter getrotzt, doch schließlich wurde die Bezeichnung "altersschwach" immer zutreffender. Nun musste gehandelt werden.
23.04.2011, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Marina Köglin

Vegesack. Ein spektakuläres Bild bot sich Mitgliedern des MTV Nautilus und Passanten an der Weserpromenade: Vor strahlend blauem Himmel schwebte der 18 Meter hohe Signalmast mit Hilfe eines Krans auf den Balkon der Signalstation. Zehn Jahre hatte er eben dort am Weserufer Wind und Wetter getrotzt, doch schließlich wurde die Bezeichnung "altersschwach" immer zutreffender. Nun musste gehandelt werden.

Der Verein Maritime Tradition Vegesack (MTV) Nautilus beschloss deshalb, den Mast vor Saisonbeginn von Grund auf reparieren und restaurieren zu lassen. Die entsprechenden Arbeiten wurden in der BBV-Werft durchgeführt; dort wo der Mast zehn Jahre zuvor auch angefertigt worden war. Am Gründonnerstag war es schließlich soweit; der 18 Meter lange, glänzend weiß lackierte Signalmast sollte auf seinen Platz auf dem Balkon der Signalstation zurückkehren.

Dieses Mal muss der Kran ran

"Vor zehn Jahren haben wir den Signalmast noch von Hand aufgestellt", erzählt Dieter Meyer-Richartz, Gründungsmitglied des MTV Nautilus. Inzwischen seien die Bäume rund um die Signalstation allerdings zu hoch für eine solche Aktion. So wurde der Signalmast nun also per Kran zum Balkon emporgehoben.

Der dort eingelassene "Fuß", in dem der Mast befestigt wird, war im Laufe der Jahre ebenfalls vom Zahn der Zeit angefressen und deshalb entrostet und neu gestrichen worden.

Jetzt ist Millimeterarbeit angesagt; zehn Hände müssen anpacken, um den Signalmast in den etwa hüfthohen, metallenen Fuß einzulassen. Zunächst läuft alles wunderbar nach Plan, doch dann - vielleicht nicht mehr ganz 20 Zentimeter trennen den Signalmast noch vom Erdboden - rührt sich plötzlich absolut nichts mehr - der neue Mast hat sich hoffnungslos verklemmt. Also das ganze Manöver wieder retour, per Kran wird der Mast neben der Signalstation abgelegt.

Das untere Ende des Signalmastes war im Eifer der Aretwas zu breit geraten, das "Zuviel" wurde vor Ort abgehobelt, die bearbeiteten Stellen neu lackiert. Im zweiten Anlauf passte dann alles. Am heutigen Ostersonnabend wird der gerade aufgestellte Mast an der Signalstation um 15 Uhr erstmals beflaggt.

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