Wertstoff-Recycling

Zahl der Sammelcontainer fast unverändert

Die Stadtreinigung Bremen verweist auf annähernd konstant 269 Containersammelplätze in der Stadt. Auch an den Standorten der 15 Recyclingstationen werde festgehalten.
04.09.2021, 20:00
Lesedauer: 1 Min
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Zahl der Sammelcontainer fast unverändert
Von Justus Randt

"Im Bremer Westen gibt es neuerdings kaum noch Altglas-Sammelcontainer." Diesem Eindruck eines WESER-KURIER-Lesers widerspricht Antje von Horn, die Sprecherin der Bremer Stadtreinigung (DBS). Die Anzahl der Containerplätze, in der Regel Altglas- und Altkleidercontainer an einem Ort, sei seit Jahren "nahezu konstant". Wenn aber beispielsweise Baustellen eingerichtet würden, könne es vorkommen, dass die Sammelbehälter für eine Weile weichen müssen.

Aktuell können laut DBS in Bremen Wertstoffe an 269 Containerplätzen entsorgt werden. 80 davon befänden sich in Bremen-Nord, wo es zudem drei Recyclingstationen gebe. Alles in allem würden 15 Recyclingstationen betrieben – "als fester Bestandteil einer funktionierenden Abfallwirtschaft", betont Antje von Horn. Dazu gehöre nach wie vor die Sammlung von Restmüll, Bioabfall, Papier und Sperrmüll an der Haustür. "Die DBS hält an einem System der haushaltsnahen Sammlung von Glas, Textilien und – an ausgewählten Standorten – kleinen Elektrogeräten über Containerplätze fest."

Nach dem "Entwicklungsplan Recycling-Stationen 2024" sollen die Standorte abgestuft werden in Recycling-Center, Recycling-Stationen und Grün-Stationen. Das soll einhergehen mit veränderten Öffnungszeiten und der "kompletten Modernisierung" der Sammelstätten, die "nach neuesten technischen Standards ausgebaut oder neu geschaffen" werden sollen, wie die Station Osterholz. Die Umstrukturierungen haben, wie berichtet, in einigen Stadtteilen für Proteste gesorgt.

Auf sämtlichen 15 Recyclingstationen könnten Wertstoffe wie Glas, Textilien und Elektrogeräte entsorgt werden, sagt Antje von Horn: "Alle Standorte bleiben erhalten, es wird kein Standort geschlossen."

Aktuell hat die Bremer Stadtreinigung "an über 30 Standorten, die als besondere Hotspots für illegale Müllablagerungen gelten, mehrsprachige Schilder installiert", teilt die Sprecherin des Unternehmens mit. Die Schilder warnen davor, Ordnungswidrigkeiten zu begehen, und "zeigen legale Entsorgungswege auf".

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