Stadtteilfest

In Gröpelingen ist jetzt Sommer

Rund um die Lindenhofstraße in Bremen-Gröpelingen ist es noch ein bisschen bunter als sonst. Das Stadtteilfest „Gröpelinger Sommer“ lockt. Am Sonntag geht es weiter, viele Geschäfte sind geöffnet.
05.08.2017, 19:18
Lesedauer: 2 Min
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Von Anke Velten
In Gröpelingen ist jetzt Sommer

Musik an allen Ecken – das ist der "Gröpelinger Sommer".

Roland Scheitz

In Gröpelingen hat der Sommer begonnen. Am Sonnabend eröffnete Bürgermeister Carsten Sieling das zweitägige Stadtteilfest entlang der Lindenhofstraße. Dort haben rund 150 Mitwirkende einen Jahrmarkt internationaler Kultur und Kulinarik aufgebaut. Am Sonntag geht das Programm von 10 bis 18 Uhr weiter, und auch die Wetterprognosen versprechen: Es wird ein heiterer Tag im Bremer Westen.

Am Sonnabend konnten sich die Besucher auf zwei Bühnen das Showprogramm ansehen – „Modern Rock“ auf der einen, türkische Hochzeitsmusik auf der anderen Seite. Eine dritte Bühne hatten die Organisatoren kurzfristig im Eingangsbereich des Grünzugs West eingerichtet. Dort nahmen die 70 Musikerinnen und Musiker des „Noord Nederlands Jeugd Orkest“ Platz. Das Blasorchester machte auf dem Rückweg von seiner europäischen „Swinging Summer Tour“ einen spontanen Zwischenstopp in Bremen. Am späten Abend sollte dann auch noch der Singer-Songwriter Pohlmann auftreten. Der Sonntag beginnt um 10 Uhr mit einer interreligiösen Feier, die Gröpelinger Christen und Muslime am Bibliotheksplatz gemeinsam veranstalten.

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„Einer für alle“ lautet das Motto des Stadtteilfestes, das alle zwei Jahre von den Vereinen Gröpelingen Marketing und Kultur vor Ort auf die Beine gestellt wird. Auf dem Bühnenprogramm steht ein abwechslungsreicher Mix, bei dem sich Musikfans für Oldie-Beat oder Weltmusik, Rock, Reggae oder Rap entscheiden können. Auch kulinarisch dürfte jeder Geschmack getroffen werden. Neben klassischen Jahrmarktspezialitäten stehen auf dem Gröpelinger Menü auch balinesisches „Nasi Campur“, afrikanische Spezialitäten, Falafel und Köfte vom Grill. Der Verein Kultur vor Ort hat sich mit einem begehbaren Gerüst vor dem Grünzug platziert. Hier können Interessierte bei Kurzführungen neue Perspektiven auf den Stadtteil bekommen, in dem Menschen aus 130 Ländern mehr als 70 Sprachen sprechen.

Wer nicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommt, kann die Festmeile gut via Straßenbahn erreichen. Für die Anreise empfiehlt sich außerdem die Weserfähre „Pusdorp“, die halbstündlich zwischen ihren drei Stationen Pier 2, Molenturm und Lankenauer Höft verkehrt. Das Stadtteilfest wird begleitet von einem verkaufsoffenen Sonntag, für den auch die Waterfront und das Sander-Center sowie das Gartencenter Wassenaar zwischen 13 und 18 Uhr öffnen. Näheres zum Programm unter www.groepelingen.de.

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