Bau- und Verkehrsdeputation

Innenhof bekommt Tore

Der Innenhof am Tower Musikclub an der Diskomeile bekommt abschließbare Tore: Die Mitglieder der Baudeputation verabschiedeten einen entsprechenden Bebauungsplan.
18.01.2018, 20:49
Lesedauer: 2 Min
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Innenhof bekommt Tore
Von Pascal Faltermann

Pläne, Maßnahmen, Entwicklungen – die lange Tagesordnung der Bau- und Verkehrsdeputation am Donnerstag nahm fast kein Ende. Die wichtigsten Punkte der Sitzung im Überblick:

Diskomeile : Der Bebauungsplan für den Innenhof zwischen Tower Musikclub und ehemaligem Siemenshochhaus ist verabschiedet. Das heißt: Der Platz kann mit Toren, die durch die angrenzenden Eigentümer finanziert werden, abgeschlossen werden. Die direkten Anlieger – Tower Musikclub und Café Papagei – haben für den Hof ein Nutzungskonzept entwickelt. Der SPD-Politiker Sükrü Senkal ist dennoch verärgert, dass es mit der Umgestaltung der Diskomeile nicht voran geht und fragte: „Warum dauert das denn so lange?“ Gunnar Polzin und Reinhard Viering aus der Baubehörde räumten ein, dass es Probleme gegeben habe und Termine verschoben werden mussten. Im Herbst soll es nun losgehen.

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Fahrradbrücken: Wie der WESER-KURIER berichtete, soll neben einer Innenstadt-Verbindung zwischen Altstadt und Neustadt auch eine Verbindung für Fußgänger und Radfahrer zwischen Hemelingen und Habenhausen geschaffen werden. Heike Sprehe (SPD) will den Plänen des grünen Verkehrsressorts nicht zustimmen. „Der Fahrradverkehr in Bremen ist wichtig, aber es gibt zu viele marode Wege, die zuerst saniert werden müssen“, so Sprehe. Auch wenn es eine 90-prozentige Förderung durch Bundesmittel gebe, müsse Bremen immer noch zehn Prozent sowie Planungskosten aufbringen. Maike Schaefer (Grüne) verwies darauf, dass die Pläne bereits im Verkehrsentwicklungsplan beschlossene Sache gewesen seien.

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Bunker in der Überseestadt: „Es ist ein kultureller Schatz“, sagte Robert Bücking (Grüne) über den ehemaligen Hochbunker an der Hans-Böckler-Straße. Bis auf die CDU-Mitglieder stimmten alle Deputieren dafür, dass der Bebauungsplan im beschleunigten Verfahren aufgestellt wird. Dadurch soll die Möglichkeit geschaffen werden, dass das Kreativ- und Partynetzwerk Zuckerwerk den Bunker kulturell und gastronomisch nutzen kann.

Herdentorsteinweg: Eigentlich herrscht Konsens zur geplanten Umgestaltung des Herdentorsteinwegs. Nur FDP-Mann Rainer Buchholz kritisierte, dass die Rechtsabbiegespur stadteinwärts am Herdentorsteinweg für einen breiteren Fahrradstreifen wegfallen soll. Ralph Saxe (Grüne) merkte an, dass man die Anmerkung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Bremen (ADFC) ernst nehmen solle, der kritisiert hatte, dass die viel zu enge Birkenstraße (derzeit Fußgängerzone) für den Radverkehr freigegeben werden soll.

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