Zum 40-jährigen Bestehen ein dickes Lob der Fachwelt

Institut für Arbeit und Wirtschaft feiert

Horn-Lehe·Überseestadt (spa). Kurz vor dem Geburtstag gab es noch ein dickes Lob: Praxisorientiert und wissenschaftlich anspruchsvoll sei das Institut für Arbeit und Wirtschaft (IAW), ein "Kind" der 40-jährigen Zusammenarbeit zwischen Universität Bremen und Arbeitnehmerkammer. Dies bescheinigten externe Fachgutachter der Einrichtung an der Universitätsallee 22.
23.07.2012, 05:00
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Horn-Lehe·Überseestadt (spa). Kurz vor dem Geburtstag gab es noch ein dickes Lob: Praxisorientiert und wissenschaftlich anspruchsvoll sei das Institut für Arbeit und Wirtschaft (IAW), ein "Kind" der 40-jährigen Zusammenarbeit zwischen Universität Bremen und Arbeitnehmerkammer. Dies bescheinigten externe Fachgutachter der Einrichtung an der Universitätsallee 22.

Das Jubiläum wurde im Schuppen 2 in der Überseestadt mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Gewerkschaft gefeiert. "Diese Form der Zusammenarbeit ist bundesweit einmalig. Sie startete als Experiment. Heute blicken wir auf 40 Jahre erfolgreicher Kooperation zwischen Universität und Arbeitnehmerkammer zurück", freute sich IAW-Leiter Günter Warsewa.

Zum Jubiläum sprachen Gäste: In einer von Nathalie Sander moderierten Diskussionsrunde traten Susanne Nickel (Gewerkschaftssekretärin IG Metall), Frank Teichmüller (ehemaliger Bezirksleiter IG Metall Küste) sowie die Professoren Michael Schumann (Industriesoziologe und ehemaliger Sprecher der Zentralen Wissenschaftlichen Einrichtung Arbeit und Betrieb der Uni Bremen) und Rudolf Hickel (Wirtschaftswissenschaftler Uni Bremen und ehemaliger IAW-Direktor) auf. Grußworte kamen von Bürgermeister Jens Böhrnsen.

Das IAW ist 2001 als eine gemeinsame Einrichtung von Arbeitnehmerkammer und Universität gegründet worden. Es trat die Nachfolge des 1970 vertraglich vereinbarten Kooperationsbereichs Universität Arbeitnehmerkammer (KUA) an, das 1972 seine Arbeit aufnahm. Als interdisziplinäres, wirtschafts- und sozialwissenschaftliches Forschungsinstitut wurde das Hauptaugenmerk auf die Auswirkungen des gesellschaftlichen Wandels auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gelegt.

Das IAW beschäftigt derzeit insgesamt 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und ist in vier Forschungseinheiten organisiert: Wandel der Arbeitsgesellschaft, Qualifikationsforschung und Kompetenzerwerb, Stadt und Region sowie Wirtschaft und Finanzen.

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