Vor Unterkünften Islamisten werben Flüchtlinge an

Viele Geflüchtete sind Muslime - das wollen Salafisten für sich nutzen. Sie tauchen vor den Unterkünften auf, rollen Gebetsteppiche aus und bieten Essen an. Doch der Innensenator will das nicht dulden.
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Von Arno Schupp

Viele Geflüchtete sind Muslime - das wollen Salafisten für sich nutzen. Sie tauchen vor den Unterkünften auf, rollen Gebetsteppiche aus und bieten Essen an. Doch der Innensenator will das nicht dulden.

Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) warnt vor einer Radikalisierung junger muslimischer Flüchtlinge. Wie berichtet, tauchen vor den Flüchtlingsunterkünften immer wieder Salafisten auf, die versuchen, junge Menschen anzuwerben. Insbesondere Mitglieder des salafistischen Vereins „Islamisches Kulturzentrum“ fahren Mäurer zufolge vor Unterkünften vor, rollen Gebetsteppiche aus und bieten arabisch sprechenden Männern Essen an. Die Stadt prüfe derzeit sogenannte Betretungsverbote, um den Anwerbern auch den Aufenthalt in der Nähe der Unterkünfte zu verbieten, sagte Mäurer dem Magazin „Focus“. In Bremen leben laut Innenressort rund 360 Anhänger der extremistischen Ideologie. Das Landesamt für Verfassungsschutz warnt davor, dass sich deren Zahl bis zum Jahresende verdoppeln könnte, wenn die Anwerbeversuche nicht unterbunden würden.

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