Neues Projekt der Deutschen Kammerphilharmonie mit der GSO gestartet Jetzt gibt's den "Polski Blues"

Tenever. Das Zukunftslabor der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen in der Gesamtschule Ost in Tenever forscht wieder. Nach "Faust II" und "Afrika kommt" liegt der Nationenschwerpunkt des Großprojektes in diesem Jahr auf Polen. Die Schule und die Musiker gestalten den "Polski Blues", der im Mai Premiere feiern wird.
17.01.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Kornelia Hattermann

Tenever. Das Zukunftslabor der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen in der Gesamtschule Ost in Tenever forscht wieder. Nach "Faust II" und "Afrika kommt" liegt der Nationenschwerpunkt des Großprojektes in diesem Jahr auf Polen. Die Schule und die Musiker gestalten den "Polski Blues", der im Mai Premiere feiern wird.

"Es ist eine unglaubliche Bestätigung für unsere Arbeit, wenn unsere Educationprojekte mit so großer Begeisterung von allen Beteiligten wahrgenommen werden", freute sich der künstlerische Leiter des Zukunftslabors, Alexander Shelley, über die stürmische Begrüßung zum Projektstart. Seit dem Schuljahr 2008/09 gibt es pro Schuljahr ein Großprojekt mit wechselndem Nationenschwerpunkt, der sich von den häufigsten Nationalitäten der Schüler und im Stadtteil Tenever ableitet. Dieses Mal also Polen.

In den verschiedenen Projektphasen nähern sich die Beteiligten der polnischen Kultur: 18 Schulklassen werden von Lehrerinnen und Lehrern, polnischen Promis, Stadtteilbewohnern und Orchestermitgliedern unterstützt. Wie auch in den Vorjahren werden viele Bremerinnen und Bremer als Paten in das Projekt mit einbezogen. Alle Arbeitsergebnisse werden dann in die große musikalische Inszenierung "Polski Blues" einfließen. Grundlage ist die gleichnamige Romanvorlage des polnischen Autors Janosch.

Gedränge im Konzertsaal

Gleich zum Projektstart herrschte dichtes Gedränge im Konzertsaal der Kammerphilharmonie. Workshopleiter, Stadtteilpaten, Regieteam und Projektteam stellten sich unter großem Beifall den 300 am Projekt teilnehmenden Schülerinnen und Schülern vor. Regisseur Alexander Hauer probte zum Aufwärmen spontan eine Massenszene, bei der alle Beteiligten blitzschnell auf verschiedene Kommandos reagieren mussten. Danach ging es in die einzelnen Klassen zu den Workshops.

In der ersten Projektphase werden sich die Schülerinnen und Schüler der GSO in Arbeitsgruppen mit Kunst, Musik, Tanz, Bekleidung/Masken, Theater, Kochen, Geschichte und Gesellschaft Polens beschäftigen. Und dadurch soll sich auch etwas im Stadtteil bewegen. "Polski Blues" soll den kulturellen Austausch zwischen Polen, Deutschen und den weiteren Nationalitäten in Tenever fördern und mehr Verständnis, Toleranz und individuelle Entwicklung bewirken. "Musik wird so zum gesellschaftlichen Entwicklungsmotor", erklärt Corinna Bruggaier, Leiterin der Projekte der Kammerphilharmonie, die Ziele des nachhaltig angelegten Konzepts.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+