Infektion im Skiurlaub in Ischgl

Bremer Journalist nach Corona-Erkrankung wieder ganz fit

Im März hatten sich Axel Pusitzky und seine Frau im Skiurlaub in Ischgl mit dem Coronavirus infiziert. Der Journalist erlebte danach eine emotionale und gesundheitliche Achterbahnfahrt.
26.09.2020, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Bremer Journalist nach Corona-Erkrankung wieder ganz fit
Von Mathias Sonnenberg
Bremer Journalist nach Corona-Erkrankung wieder ganz fit

Axel Pusitzky mit Anneke Vogt und den gemeinsamen Kindern Greta und Lennox.

Karsten Klama

Viele Worte benötigt Axel Pusitzky nicht, um seinen Gemütszustand zu beschreiben. „Es ist alles wieder im Lot“, sagt er, wenn er gefragt wird, wie es ihm heute gehe. Unberechtigt ist die Frage nicht, denn im März waren der Bremer Journalist, seine Frau und sein Sohn positiv auf Corona getestet worden. Das Ehepaar Pusitzky hatte sich in Ischgl im Skiurlaub infiziert. Es folgte eine emotionale und gesundheitliche Achterbahnfahrt, auf der die Familie durch die Krankheit über drei Wochen getrennt war. All das erzählte Axel Pusitzky im April in einem Interview mit dem WESER-KURIER.

Damals erklärte er, dass ihn sein Körper durch die Krankheit getragen habe. Und genau das sei das größte Problem nach Corona gewesen: Wie schnell fährt der Körper wieder hoch? Pusitzky, früher ambitionierter Bundesliga-Turner und heute leidenschaftlicher Squasher, gibt zu, dass er auch ein wenig ungeduldig gewesen sei mit sich selbst. Denn in dem Maße, wie er während der Corona-Erkrankung an Gewicht verlor, nahm er in der Folge nicht wieder zu.

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Für viele Menschen ein Luxusproblem, für den 56-Jährigen aber Antrieb genug, wieder richtig mit dem Sport zu beginnen. „Ich bin viel gelaufen und habe Athletik-Training gemacht. Und dann ist der Motor wieder angesprungen.“ Heute habe er wieder sein Normalgewicht erreicht.

Psychisch habe er unter der Erkrankung nicht gelitten. Das gelte auch für seine Ehefrau Anneke Vogt, die wie er keine Folgeerscheinungen habe. Auch Sohn Lennox, der im Gegensatz zu seiner Schwester Greta ebenfalls an Corona erkrankte, sei körperlich wieder völlig fit. Das gilt auch für Axel Pusitzky, der die vergangenen Monate nutzte, um bis zu sechs Mal in der Woche im Squash-Court zu stehen. Was das gebracht hat, wird sich ab dem 2. Oktober zeigen. Dann startet der Bremer bei den deutschen Seniorenmeisterschaften in Hamburg. „Da gibt es nichts zu gewinnen“, sagt er, „außer vielleicht Erfahrung.“ Und davon konnte er in den vergangenen Monaten ja schon einige sammeln.

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