Thea Rosenbaum spricht über Beruf und Berufung im Presse-Club Journalistin und USA-Kennerin

Altstadt. „Für das Weiße Haus war Thea Rosenbaum über Jahrzehnte das personifizierte Deutsche Fernsehen“, schreibt Journalist Fritz Pleitgen. Sie „hat die Arbeit von Generationen deutscher Washington-Korrespondenten geprägt“, meint Kollege Claus Kleber.
22.05.2017, 00:00
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Von wk

Altstadt. „Für das Weiße Haus war Thea Rosenbaum über Jahrzehnte das personifizierte Deutsche Fernsehen“, schreibt Journalist Fritz Pleitgen. Sie „hat die Arbeit von Generationen deutscher Washington-Korrespondenten geprägt“, meint Kollege Claus Kleber. Beide arbeiteten als ARD-Korrespondenten in Washington mit Rosenbaum zusammen, wo die Journalistin mehr als drei Jahrzehnte lang als Senior Producer tätig war. Am Mittwoch, 24. Mai, um 19 Uhr berichtet Thea Rosenbaum im Bremer Presse-Club, Schnoor 27/28, über ihr bewegtes Leben und liest aus ihrer Autobiografie „No Place for a Lady“.

Geboren 1940 in Berlin, erlebte Rosenbaum als junges Mädchen das Ende des Zweiten Weltkriegs. Ihre Karriere begann, als sie Deutschlands erste Börsenmaklerin wurde. Kurz danach ging sie nach Vietnam und wurde die einzige Frau, die für die Deutsche Presse-Agentur von dort als Kriegsreporterin berichteten konnte. Sie sprang aus Flugzeugen, lief durch Minenfelder und erlebte Bombardierungen. „This is no place for a lady!”, bekam sie dabei häufig zu hören. Es folgte ihr Traumjob in den USA, wo sie auch Menschen begegnete wie Michail Gorbatschow, Muhammad Ali und Michael Jackson. Nebenbei schlug sie „Playboy“-Gründer Hugh Hefner noch beim Poker. Mittlerweile lebt Rosenbaum, die auch in Bremen Verwandtschaft hat, als US-amerikanische Staatsbürgerin in Florida.

Justus Wilhelm vom Presse-Club moderiert das Gespräch mit Thea Rosenbaum. Der Eintritt ist kostenfrei.

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