Polizei: Probleme mit kleiner Gruppe Junge Flüchtlinge "hoch aggressiv"

Bremen. Eine kleine Gruppe von jugendlichen Flüchtlingen, die in Unterkünften an der Neuenlander und Steinsetzerstraße untergebracht sind, bereitet der Polizei zunehmend Probleme.
09.09.2014, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Eine kleine Gruppe von jugendlichen Flüchtlingen, die in Unterkünften an der Neuenlander und Steinsetzerstraße untergebracht sind, bereitet der Polizei zunehmend Probleme. Am Wochenende fielen die 13- bis 17-Jährigen, die ohne Eltern oder Angehörige nach Deutschland gekommen sind, durch Raub, Diebstahl und Sachbeschädigung auf. Es handelt sich nach Polizeiangaben vor allem um Jugendliche aus Marokko und Algerien, sie seien „hoch aggressiv“, häufig alkoholisiert und stünden unter Drogeneinfluss.

Zu den Fällen: In der Nacht zu Sonnabend stahlen sieben Minderjährige gemeinschaftlich aus einem Intercity im Hauptbahnhof den Koffer eines Reisenden. Die Tatverdächtigen wurden festgenommen und am Morgen dem Jugendnotdienst übergeben. Am Abend begingen drei Minderjährige aus dieser der Polizei bereits gut bekannten Gruppe einen gemeinschaftlichen Raub in der Löningstraße. Dabei erbeuteten sie mit dem „Antanz-Trick“ den MP3-Player eines 22-Jährigen aus Wittmund. Auch sie wurden an Betreuer übergeben.

Vier Minderjährige aus dieser Gruppe randalierten anschließend in ihrer Unterkunft in der Neuenlander Straße. Dabei demolierten sie Möbel und Fensterscheiben. Als sie dann noch handgreiflich gegen das Sicherheitspersonal vorgingen, erhielten sie Hausverbote. Eine Unterbringung in einem Hotel im Bremer Süden scheiterte, da die Minderjährigen dort ebenfalls das Mobiliar demolierten und Tapeten von den Wänden rissen. Über Nacht wurden sie erneut in Gewahrsam genommen. Zwei Minderjährige aus dieser Gruppe sitzen inzwischen in Untersuchungshaft.

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