Bundesverdienstkreuz

Juraprofessorin der Uni Bremen erhält Ehrung

Juraprofessorin Konstanze Plett hat das Bundesverdienstkreuz erhalten. Die Juristin von der Universität Bremen setzt sich für die Rechte intergeschlechtlich geborener Menschen ein.
29.03.2019, 19:40
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Juraprofessorin der Uni Bremen erhält Ehrung
Von Pascal Faltermann
Juraprofessorin der Uni Bremen erhält Ehrung

Anja Karliczeck (links) überreicht Konstanze Plett das Bundesverdienstkreuz.

Lucie Veith

Sie kämpft für die Rechte von intergeschlechtlich geborener Menschen. Die ­Juraprofessorin Konstanze Plett von der Universität Bremen hat dafür das Bundesverdienstkreuz erhalten. Mit der Ehrung werden die besonderen Verdienste von Plett für das Anerkennen der Rechte von Intersexueller gewürdigt, teilt die Universität Bremen mit. Die Juristin habe maßgeblich an der Verfassungsbeschwerde für eine sogenannte Dritte Option im Personenstandsrecht als weitere Geschlechtskategorie neben weiblich und männlich mitgewirkt.

Über viele Jahre hinweg habe sich Plett um die gleichberechtigte Anerkennung, Teilhabe und gesellschaftliche Akzeptanz von intergeschlechtlichen Menschen in besonderem Maße verdient gemacht, heißt es in der Begrünung für die Vergabe des Bundesverdienstkreuzes. Anja Karliczeck, Bundesministerin für Bildung und Forschung, überreichte Plett das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland in Berlin im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Namen von Bundespräsident Frank Walter Steinmeier.

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Seit 1982 forscht und lehrt Konstanze Plett als Juraprofessorin an der Universität Bremen. Zunächst am Zentrum für Europäische Rechtspolitik (ZERP), seit 2003 am Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Bremen. Sie war Gründungsmitglied des Bremer Instituts für Gender, Arbeits- und Sozialrecht. Von 2002 bis 2006 war sie Sprecherin des Zentrums Gender Studies. Im Jahr 2012 trat sie formal in den Ruhestand, ist aber weiterhin in Lehre und Forschung tätig.

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