Doku-Kalender Kalender hat schon Tradition

Blumenthal. Der neue Doku-Kalender mit schwarz-weiß-Bildern aus Bremen-Nord ist erschienen und Blumenthaler Urgestein Herbert Bauer spricht von einer Herzensangelegenheit. Der Kalender hat schon eine gewisse Tradition in Bremen-Nord.
30.08.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Olaf Schnell

Blumenthal. Es hat schon eine gewisse Tradition. Jetzt ist wieder der neue Doku-Kalender mit Schwarz-weiß-Bildern aus Blumenthal, Rekum, Farge, Lüssum und Rönnebeck auf den Markt gekommen. Von einer Herzensangelegenheit spricht so auch das Blumenthaler Urgestein Herbert Bauer, der sich freut, dass der Ort in der Öffentlichkeit vertreten wird.

Gedanken macht sich der rüstige 75-Jährige über die Blumenthaler Ortsentwicklung. "Ich hoffe, dass noch ein Aufschwung kommt", meinte Herbert Bauer, der auf dem Kalenderblatt des Monats Januar auf angetriebenen Eisschollen zu sehen ist. "Ich bin der Zweite von rechts und im September sind auf dem Archivbild der Bootswerft Havighorst die Gesellen zu sehen, von denen ich mein Handwerk erlernt habe", sprudelte es aus ihm heraus.

"Am Anfang des Kalenders stand ein umfangreiches Fotoarchiv mit Bildmaterial, das uns auch private Haushalte zur Verfügung gestellt haben. Die Schätze sind es wert, dass viele Leute sie betrachten können. Es gab damals einen Kreis von vor allem älteren Blumenthalern, die alles noch selbst miterlebten. Diese Kombination von Bild und Text fanden wir besonders reizvoll", meinte Doku-Leiterin Angela Stocks, die ergänzte, dass in den ersten Jahren die Auflage bei 1000 lag. "Mittlerweile liegen wir bei 500", so Stocks.

Ina Anders, die im Jahre 2000 aktuelle Bilder für den damaligen Doku-Kalender zur Verfügung stellte, ist dieses Mal auch wieder mit Bildtexten vertreten. "Damals gab es einen Engpass, und deshlab habe ich spontan meine Mitarbeit angeboten. Für mich ist es sehr interessant, auf diese Weise mit der Zeit und entsprechenden Bildern konfrontiert zu werden", äußerte sich Ina Anders, die im Monat Juli im Doku-Kalender den im Jahre 1966 noch freien Blick vom Dillener Park Richtung Oldenburger Marschland beschreibt.

Archivbilder von der damaligen Bremer Wollkämmerei, vom Löschplatz Farge, dem Jachens Hof an der Lüssumer Straße, Mitglieder des Arbeiter-Turnvereins Freie Turner Blumenthal, die Meisterwohnungen der Bremer Wollkämmerei, Badegäste am Weserufer, Blick vom Blumenthaler Wasserturm in Richtung Weser, die Dampfbäckerei Strebe in Rönnebeck und ein Foto am Blumenthaler Fähranleger komplettieren das Fotomaterial.

Doku-Mitarbeiter Hartmut Hübner berichtet, dass seit 2001 die Kalender in Schwarz-Weiß aufgelegt werden - "wegen der geschichtlichen Wirkung, was natürlich die Auswahl schon eingrenzt. Doch wir wollen uns ja hauptsächlich in der Vergangenheit bewegen - von 1950 bis 1960 . Wir achten auf markante Objekte der jeweiligen Stadtteile, müssen natürlich auf auch Qualität achten", so Hübner, der selbst Bildtexte schrieb und hofft, dass auch weiterhin neue Bilder der Bürger/innen zur Verfügung gestellt werden.

Weitere Informationen unter www.doku-blumenthal.de oder unter Telefon: 0421/6039079.

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