In eigener Sache

Keine Neuinvestition in den Druckstandort in Bremen-Woltmershausen

Nach Prüfung aller Handlungsoptionen sollen die Druckaufträge für WESER-KURIER, Bremer Nachrichten und Verdener Nachrichten Ende 2020 an die Druckhaus Delmenhorst GmbH vergeben werden.
21.11.2019, 12:05
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Von wk
Keine Neuinvestition in den Druckstandort in Bremen-Woltmershausen

Nach den aktuellen Planungen wird der Druckstandort der Bremer Tageszeitungen AG in Woltmershausen zum 30.11.2020 geschlossen (Archivbild).

WESER-KURIER

Der Vorstand der Bremer Tageszeitungen AG hat am 20. November 2019 die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Druckhaus darüber informiert, dass nach sorgfältiger Prüfung aller Optionen die Druckaufträge für WESER-KURIER, Bremer Nachrichten, Verdener Nachrichten, KURIER AM SONNTAG und Kurier der Woche zum 1.12.2020 an die Druckhaus Delmenhorst GmbH vergeben werden sollen. Die Druckhaus Delmenhorst GmbH ist bereit, auf Grund eines in Aussicht gestellten zehnjährigen Druckvertrages in ihren Druckstandort zu investieren.

Demzufolge wird nach den aktuellen Planungen der Druckstandort der Bremer Tageszeitungen AG in Woltmershausen zum 30.11.2020 geschlossen.

Der Druckmarkt ist seit Jahren hart umkämpft, rückläufige Auflagen führen zu Überkapazitäten und Preisverfall, daher ist ein Neubau eines Druckhauses für die Bremer Tageszeitungen AG wirtschaftlich nicht sinnvoll.

David Koopmann, Vorstand der Bremer Tageszeitungen AG: „Wir glauben, dass diese Entscheidung dazu beiträgt, die Produktion für die nächsten Jahre auf einer wirtschaftlich gesunden Basis aufzustellen, die Unabhängigkeit der Bremer Tageszeitungen AG zu sichern und damit die Zukunft einer freien, meinungsbildenden, demokratiefördernden und unabhängigen Berichterstattung für Bremen und seine niedersächsischen Nachbargemeinden.“ Von der Entscheidung zur Fremdvergabe des Druckauftrages werden voraussichtlich ca. 80 festangestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bremer Tageszeitungen AG sowie die im Druckhaus beschäftigten Bedarfsaushilfen betroffen sein. Der Vorstand wird insoweit unverzüglich mit dem Betriebsrat in Sozialplanverhandlungen eintreten.

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