25 Kitas mit der Plakette "Haus der kleinen Forscher" ausgezeichnet Kinder erforschen die Natur

Horn-Lehe·Bremen-Süd. Kartoffeln können schwimmen. Wie das geht? Die Kinder der AWO-Kita "Singdrossel" in Schwachhausen haben es demonstriert. Ein Glas, Wasser und Salz - mehr ist nicht nötig. In der Kita experimentieren die kleinen Forscher regelmäßig und erkunden die Natur. So lüften sie mit Taschenlampen das Geheimnis des Schattens oder gehen den Farben mal so richtig auf den Grund.
31.01.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Silja Weisser

Horn-Lehe·Bremen-Süd. Kartoffeln können schwimmen. Wie das geht? Die Kinder der AWO-Kita "Singdrossel" in Schwachhausen haben es demonstriert. Ein Glas, Wasser und Salz - mehr ist nicht nötig. In der Kita experimentieren die kleinen Forscher regelmäßig und erkunden die Natur. So lüften sie mit Taschenlampen das Geheimnis des Schattens oder gehen den Farben mal so richtig auf den Grund.

Die Kita "Singdrossel" hat sich wie die Kinder- und Familienzentren Hardenbergstraße (Neustadt) und Engelkestraße (Habenhausen), die Kita der Abraham-Gemeinde und Stichnathstraße (beide Kattenturm), die Kindergruppe Delmestraße (Neustadt) und 19 weitere Einrichtungen die Plakette "Haus der kleinen Forscher" verdient. Kleine und große Vertreter von Tagesstätten nahmen die Auszeichnungen jetzt im Universum entgegen. Die Jugendsenatorin und das Universum sind lokale Netzwerkpartner der bundesweiten Initiative "Haus der kleinen Forscher". Heidemarie Rose, Abteilungsleiterin Junge Menschen und Familie bei der Senatorin für Arbeit, Frauen, Jugend, Gesundheit und Soziales, und Universum-Geschäftsführer Martin Cepek überreichten die Plaketten nebst Urkunden.

Der Startschuss für das Projekt fiel vor zweieinhalb Jahren. Das Ziel: spielerisch und nachhaltig die Begeisterung der drei- bis sechsjährigen Mädchen und Jungen an naturwissenschaftlichen und technischen Phänomenen zu fördern. Zu diesem Zweck sei eine Zusammenarbeit mit den Grundschulen wichtig, betonte Rose.

Stolz nahmen die Geehrten ihre Plakette entgegen. Schließlich steckt eine Menge Arbeit in dem Projekt: Fortbildungen und Workshops für Erzieherinnen, Forschertage in den Einrichtungen und im Universum sowie Exkursionen ins Universum und eine Dokumentation der Experimente sind Voraussetzungen, um sich "Haus der kleinen Forscher" nennen zu dürfen.

Was die Kinder untersucht haben und wie die kleinen Forscher ans Werk gegangen sind, zeigten einzelne Kitas auf einer "Ideenmesse" im Universum. Jede Betreuungseinrichtung kann sich für die offizielle Auszeichnung "Haus der kleinen Forscher" bewerben. Voraussetzung ist, dass sie mit den Kindern regelmäßig auf Entdeckungsreise geht. Die Projekte sind für einen Zeitraum von zwei Jahren angelegt. Die Plakette bleibt für immer. Informationen zu den Anforderungen und Bewerbungsverfahren gibt es im Internet unter www.haus-der-kleinen-forscher.de.

Folgende Einrichtungen wurden jetzt ausgezeichnet: Neueinsteiger: Kinderhaus Lesum, Evangelischer Kindergarten Oberneuland, AWO-Kita "Singdrossel", Kindergarten "Murmel", Einrichtung Kinder Leben, Kindergarten und Krippe der evangelischen Jona-Gemeinde. Quereinsteiger: Kinder und Familienzentrum Löwenzahn, Kita Technologiepark, Kinder- und Familienzentrum Hardenbergstraße, Kita Kakadu, Kita Fritz-Gansberg-Straße, Kinder und Familienzentrum Hammersbeck, Kita Reepschlägerstraße, Kinder und Familienzentrum Zeppelinstraße, Kita Vorstraße. Folgeauszeichnung: Kindertagesheim Am Fleet, Kindergruppe Delmestraße, Kita Krögersweg, Kinder- und Familienzentrum Engelkestraße, Kita der Abraham-Gemeinde, Kita Engadiner Straße, Kita Haferkamp, Kita Mülheimer Straße, Kita St. Marien und Kita Stichnathstraße.

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