Kfz-Innung Bremen spendiert Marßeler Kindergarten Übungspaket für die Verkehrserziehung/Reflektoren und Warnwesten verteilt Kinder lernen mit Bobby-Cars an Mini-Ampeln

Marßel. Abrupt stemmt der kleine Bobby-Car-Fahrer seine Beine in den Boden, bremst - und verursacht dadurch im Spielraum des Kinder- und Familienzentrums Marßel fast einen Auffahrunfall. "Das hast du aber richtig gemacht, die Ampel war rot", lobt die stellvertretende Kindergarten-Leiterin Martina Grote-Pissin den Jungen. Künftig können die Kita-Kinder das richtige Verhalten im Straßenverkehr regelmäßig trainieren.
10.09.2011, 05:00
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Kinder lernen mit Bobby-Cars an Mini-Ampeln
Von Julia Ladebeck

Marßel. Abrupt stemmt der kleine Bobby-Car-Fahrer seine Beine in den Boden, bremst - und verursacht dadurch im Spielraum des Kinder- und Familienzentrums Marßel fast einen Auffahrunfall. "Das hast du aber richtig gemacht, die Ampel war rot", lobt die stellvertretende Kindergarten-Leiterin Martina Grote-Pissin den Jungen. Künftig können die Kita-Kinder das richtige Verhalten im Straßenverkehr regelmäßig trainieren.

Die Kfz-Innung Bremen spendierte dem Kindergarten Mini-Ampeln, Verkehrsschilder, Warnwesten, Reflektoren und Bobby-Cars zum Üben. Bei der Aktion "Safety-Cars für Safety-Kids" haben die 236 Innungen des Deutschen Kfz-Gewerbes die Sicherheit der kleinsten Verkehrsteilnehmer im Visier. Kindergärten bekommen im Zuge dieser Aktion Verkehrs-Pakete geschenkt, mit dessen Hilfe sie die Kleinen spielerisch auf den Straßenverkehr vorbereiten können.

"Das Projekt läuft seit drei Jahren. Pro Jahr spenden wir die Sicherheitspakete jeweils an drei Kitas", sagte Andreas Meyer, Geschäftsführer der Kfz-Innung Bremen bei der Übergabe. Begeistert drehten die Mädchen und Jungen ihre ersten Runden im Verkehrs-Parcours auf den neuen Bobby-Cars. Martina Grote-Pissin freute sich indes vor allem über die leuchtenden Warnwesten für die Kleinen. "Dadurch werden auch die Eltern daran erinnert, im Straßenverkehr für die Sicherheit ihrer Kinder zu sorgen", sagte sie. Die Verkehrserziehung spiele im Kindergarten auch sonst eine große Rolle. "Wenn wir mit den Kindern unterwegs sind, mit ihnen zum Spielplatz oder Einkaufen gehen, binden wir die Übungen immer mit ein."

Der Marßeler Kontaktpolizist Jürgen Kock besucht die Kleinen ebenfalls im Kindergarten und gibt ihnen Verkehrsunterricht. "Dabei geht es erst einmal darum, ihre Aufmerksamkeit auf die Verkehrszeichen zu lenken und ihnen die Bedeutung der Ampelfarben zu erklären", sagte er. Die Kfz-Innung Bremen möchte mit der Aktion nach eigenen Angaben "mit kleinen Schritten Zeichen setzen".

Der Weg zum Kindergarten sei auch ein Bildungsweg, bei dem Eltern täglich einen wichtigen Beitrag für die Verkehrserziehung leisteten. Gleichzeitig müssten die Autofahrer ihre Aufmerksamkeit verstärkt auf die kleinsten Verkehrsteilnehmer richten. Der Appel der Innung lautet: Autofahrer sollten für die "Knirpse im Verkehr" mitdenken und insbesondere Kindergärten, Spielplätze und Schulen mit geringem Tempo und großer Vorsicht passieren.

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