Studierende entwickeln Hängekonstruktion für Spieler von „Portal 2“ Körpereinsatz am Computer

Masterstudierende der Digitalen Medien vom Technologiezentrum Informatik und Informationstechnik der Universität Bremen haben für das Computerspiel "Portal 2" eine neuartige Steuerung entwickelt – durch Körperbewegung.
18.04.2013, 05:00
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Masterstudierende der Digitalen Medien vom Technologiezentrum Informatik und Informationstechnik der Universität Bremen haben für das Computerspiel "Portal 2" eine neuartige Steuerung entwickelt – durch Körperbewegung.

Horn-Lehe (wk). Statt mit Maus und Tastatur im Sitzen den Computer zu steuern, gibt es eine Alternative: 13 Masterstudierende der Digitalen Medien vom Technologiezentrum Informatik und Informationstechnik der Uni (TZ) haben in ihrem halbjährigen Masterprojekt für das Computerspiel "Portal 2" eine neuartige Steuerung entwickelt. Die Spieler können durch Bewegungen des Körpers stehend, laufend und springend navigieren.

Der besondere Clou an "sPortal" ist eine Hängekonstruktion: Der Spieler wird in einen Gehtragegurt gehängt, welcher an der Decke befestigt ist. Der User wird anschließend so positioniert, dass er mit den Füßen den Boden noch berührt, aber nicht mehr sicher stehen kann. Mit Hilfe des Tragegurts konnten die Studierenden das Gehen auf der Stelle realisieren, sodass sich der Spieler ganz natürlich fortbewegen kann. Initiiert und begleitet wurde das Projekt vom Leiter der TZI-Arbeitsgruppe Digitale Medien, Professor Rainer Malaka, und den Mitarbeitern Benjamin Walther-Franks und Dirk Wenig.

Walther-Franks ist von der Idee und Umsetzung begeistert: "Ich bin sehr stolz auf unsere Studenten. Das Projekt hat sich enorm schnell entwickelt und bietet bereits einen funktionierenden Prototypen."

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