Kommentar über die Galopprennbahn

Konflikt gelöst

Bremen braucht Wohnungen. Wenn sie an der Stelle so gebaut werden, dass viel Grün bleibt und ansprechende Konzepte gewählt werden, wäre das ein versöhnlicher Abschluss, schreibt Chefreporter Jürgen Hinrichs.
04.10.2017, 19:52
Lesedauer: 1 Min
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Konflikt gelöst
Von Jürgen Hinrichs
Konflikt gelöst

Hochbetrieb auf der Galopprennbahn - ein Bild, das in Zukunft nicht mehr zu sehen sein wird.

Christina Kuhaupt

Endlich, möchte man sagen. Endlich ist der Konflikt um die Galopprennbahn gelöst. Zu lange schon ging es hin und her. Mit einem Rennverein, von dem man zuletzt nicht mehr wusste, was er eigentlich will. Einem Golfclub, der geschickt gespielt und jetzt eingelocht hat. Und einer Stadt, die nicht immer glücklich agierte. Vorbei, wenn auch nicht vergessen, denn der Ärger bleibt, dass die Bürger in der Vahr und in Hemelingen von den Plänen in ihrer Nachbarschaft überrumpelt wurden.

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Mit dem Ergebnis muss man nicht einverstanden sein. Viele Menschen hängen an der Rennbahn, sie haben dort schöne Stunden verlebt und das mitnichten nur im Kreis irgendwelcher Eliten. Es waren Volksveranstaltungen im Grünen und an der frischen Luft mit begeisterndem Sport und Spaß beim Wetten. Doch am Ende hat den Ausschlag gegeben, was jemand aus dem Senat mal so gesagt hat: Die Fläche mitten in der Stadt ist zu wertvoll, um dort ein paar Mal im Jahr Pferde im Kreis herumlaufen zu lassen. Bremen braucht Wohnungen. Wenn sie an der Stelle so gebaut werden, dass viel Grün bleibt und ansprechende Konzepte gewählt werden, wäre das ein versöhnlicher Abschluss.

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