Maritimes Flair beim Jahresempfang der NORDDEUTSCHEN an Bord der Fähre "Lemwerder II" Kontaktbörse für die gesamte Region

Vegesack. "Unsere neue Fähre ist ein guter Ort, sich zu treffen, und der Sommer ist dafür die richtige Zeit", befanden Ulrich Hackmack, Vorstand der Bremer Tageszeitungen AG, und Redaktionsleiter Michael Lambek vor dem Jahresempfang der NORDDEUTSCHEN. Beide sollten Recht behalten. Die erst kürzlich getaufte "Lemwerder II" bot gestern bei sommerlichen Temperaturen ein entspanntes Ambiente für die rund 140 geladenen Gäste von beiden Seiten der Weser.
24.08.2011, 05:00
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Von Patricia Brandt

Vegesack. "Unsere neue Fähre ist ein guter Ort, sich zu treffen, und der Sommer ist dafür die richtige Zeit", befanden Ulrich Hackmack, Vorstand der Bremer Tageszeitungen AG, und Redaktionsleiter Michael Lambek vor dem Jahresempfang der NORDDEUTSCHEN. Beide sollten Recht behalten. Die erst kürzlich getaufte "Lemwerder II" bot gestern bei sommerlichen Temperaturen ein entspanntes Ambiente für die rund 140 geladenen Gäste von beiden Seiten der Weser.

Das Ziel der Veranstaltung war bereits erreicht, bevor sie richtig begonnen hatte: Der Empfang war noch nicht offiziell eröffnet, da standen die ersten Gäste an Bord des Schiffes, das an der Signalstation festgemacht hatte, in Grüppchen beieinander und plauschten. "Nutzen Sie den Abend, um miteinander, aber auch mit uns ins Gespräch zu kommen", forderte Vorstand Dr. Ulrich Hackmack die Gäste in seiner Begrüßungsrede auf. Denn das denkbar beste Programm, dass die NORDDEUTSCHE an diesem Abend bieten könne, seien eben die Gäste selber.

Redaktionsleiter Michael Lambek griff den Gedanken auf. Er erinnerte in seinem kurzen Grußwort an die Aussage des Geschäftsführers der Fähren Bremen-Stedingen, Andreas Bettray, anlässlich der Schiffstaufe im Juni. Bettray hatte die 4,2 Millionen Euro teure Fähre eine Brücke genannt, die die Menschen in Bremen-Nord und in der Wesermarsch verbindet. Lambek freute sich, zum Empfang Gäste sowohl aus dem Landkreis Wesermarsch, aus Schwanewede sowie aus Bremen-Nord begrüßen zu können. "Ich fliege gerade aus dem Urlaub herein und bin gespannt, was es Neues gibt", sagte der Redaktionsleiter.

Sekt und Schnittchen auf der Fähre

Die Damen und Herren ließen sich nicht lange bitten. Parteimitglieder, Vereinsvorsitzende, Geschäftsleute und Sportler genossen das maritime Flair auf der "Lemwerder II" und nach zahlreichen Regengüssen am Nachmittag vor allem die letzten Sonnenstrahlen des Tages. Es gab Sekt und Fingerfood. Und wer sich umhörte, bekam mit, was die Region gerade bewegt.

Ulrich Mayer vom Kulturbüro Bremen-Nord zum Beispiel sprach mit Rainer Frankenberg vom Wirtschafts- und Strukturrat Bremen Nord über das Programm der geplanten Benefiz-Veranstaltung für neues Mobiliar im noch zu sanierenden Gustav-Heinemann-Bürgerhaus in Vegesack. Harald Hittenbeck vom Museumsverein Schloss Schönebeck berichtete, dass nur noch einige formale Schritte notwendig seien, bis in Bremens einzigem Schloss geheiratet werden kann. Und Olaf Mosel von der Nord-Bau darf nun mit dem Bau seiner geplanten Häuser auf dem Heidbergbadgelände in Burglesum loslegen. Das wasserrechtliche Planverfahren hierzu gilt als abgeschlossen.

Dabei nutzten die Gäste den Empfang der NORDDEUTSCHEN durchaus, um sich kennenzulernen. Wolfgang Helms, Geschäftsführer des Vegesack Marketing, etwa ist gestern das erste Mal auf den Präsidenten der Jacobs University Bremen, Professor Joachim Treusch, getroffen. Was nicht heißt, dass beide nichts miteinander zu tun haben. Im Gegenteil: "Viele Künstler waren während des Festival Maritim in der Jacobs University untergebracht. Sie haben dort übernachtet", so Helms. Ihn treibt schon das nächste Ereignis um: der Vegesacker Markt. Und wenn die Vegesacker feiern, dann muss die "Lemwerder II" wieder im Einsatz sein, meinte Wolf Rosenhagen (CDU) aus Lemwerder. Denn: "Wir haben eine bessere Beziehung zu Vegesack mit seinem geselligen Leben als zu Oldenburg."

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