Kontaktbeschränkungen

Hilfsaktion für Risikogruppen wird wiederbelebt

Die Hilfsaktion von Freiwilligen-Agentur Bremen und WESER-KURIER aus dem Frühjahr wird angesichts der Kontaktbeschränkung wiederbelebt. Sie gilt allen, die das Haus nicht verlassen sollten.
02.11.2020, 05:00
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Hilfsaktion für Risikogruppen wird wiederbelebt
Von Silke Hellwig
Hilfsaktion für Risikogruppen wird wiederbelebt

Die Hilfsaktion der Freiwilligen-Agentur und des WESER-KURIER wurde im März gestartet.

Oliver Berg /dpa

Die Freiwilligen-Agentur Bremen und der WESER-KURIER nehmen angesichts der Kontaktbeschränkungen sowie der Anzahl der Infizierten und der Bürger in Quarantäne ihre Hilfsaktion wieder auf. Freiwillige aus dem Verlag und von der Agentur helfen beim Einkaufen, beim Einlösen von Rezepten oder bei ähnlichen Notwendigkeiten.

Im März hatten die Freiwilligen-Agentur und diese Zeitung die Hilfsaktion gestartet. Auch die Bremische Bürgerschaft hatte sich angeschlossen. Mehr als 100 Menschen aus Risikogruppen konnten während des ersten Lockdown unterstützt werden: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zeitung, der Bürgerschaft, Abgeordnete sowie Freiwillige, die sich bei der Agentur gemeldet hatten, übernahmen Wege, die die Betroffenen nicht machen konnten. „Das starke freiwillige Engagement während des ersten Lockdown hat gezeigt, dass Solidarität und Hilfsbereitschaft in der Krise keine Ausnahme sind“, so Lena Blum, Leiterin der Freiwilligen-Agentur Bremen.

Lesen Sie auch

Menschen, die zu den Risikogruppen (Ältere oder Menschen mit Vorerkrankungen) zählen sowie Bremerinnen und Bremer, die unter Quarantäne stehen und ihre vier Wände nicht verlassen dürfen, können sich per E-Mail oder telefonisch bei der Freiwilligen-Agentur melden (Kontaktdaten: siehe unten). Sie vermittelt die Kontakte zwischen denen, die Unterstützung brauchen, und denen, die sie leisten. Ein Hygienekonzept erlaubt eine kontaktlose Übergabe der Einkäufe.

Helfer gesucht

Niemand müsse Scheu oder gar Sorge haben, sich von Wildfremden helfen zu lassen, betont die Leiterin der Agentur: „Alle Freiwilligen werden registriert. So können wir gewährleisten, dass niemand die Situation ausnützt.“ Da damit zu rechnen sei, dass die Anfragen wegen der Auflagen steigen, besteht laut Lena Blum auch Bedarf nach weiteren freiwillige Einkaufshelferinnen und -helfern.

Lesen Sie auch

Weitere Informationen

Gehören Sie einer Risikogruppe an oder sind in Quarantäne und brauchen Hilfe beim Einkaufen oder Ähnlichem?

Bitte melden Sie sich.

0421 / 34 20 80

www.freiwilligen-agentur-bremen.de

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+